Vesti na nemačkom jeziku za 12.02.2013.

Vezbe za ucenje nemackog jezika, vesti za 12.02.2013.

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Nordkorea hat allen internationalen Warnungen zum Trotz einen weiteren Atomtest durchgeführt. Der unterirdische Test sei erfolgreich verlaufen, heißt es aus Pjöngjang. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA bezeichnete den Atomtest als einen Teil von Maßnahmen zum Schutz der nationalen Sicherheit und Souveränität. Zuvor hatten die Erdbebenwarten mehrerer Länder von einem künstlichen Beben in der Nähe einer nordkoreanischen Testanlage berichtet. Südkorea und Japan beriefen ihre nationalen Sicherheitsräte ein. Auch der UN-Sicherheitsrat wird an diesem Dienstag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das Gremium hatte zuletzt Ende Januar die Sanktionen gegen Nordkorea wegen des Tests einer Weltraumrakete im Dezember verschärft. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Atomtest als schweren Verstoß gegen geltende UN-Resolutionen. US-Präsident Barack Obama sprach von einem extrem provokativen Akt der die Stabilität in der Region und den Weltfrieden gefährde. Ähnlich reagierte die russische Regierung. – Der Test war nach 2006 und 2009 der dritte Atomtest des international isolierten kommunistischen Landes.

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Nach der Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. hat das mediale Rätselraten um seine Nachfolge begonnen. Genannt werden Kurienkardinäle aus dem Vatikan. Ganz oben an steht Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson aus Ghana. Ein anderer Name, der immer wieder genannt wird, ist der von Kardinal Angelo Scola, dem Erzbischof von Mailand. Aber auch weitere Namen kursieren, wie der von Christoph Kardinal Schönborn aus Wien. Und dann gibt es Spekulationen über einen Papst aus Südamerika. Papst Benedikt hatte am Montag mitgeteilt, er werde am 28. Februar zurücktreten. Er habe auf Grund seines Alters nicht mehr die Kraft, “um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben”, heißt es in einer Erklärung des 85-jährigen Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche. Der aus Deutschland stammende Benedikt XVI. ist seit 2005 im Amt. Auf der ganzen Welt haben Staats- und Regierungschefs die Leistungen des scheidenden Papstes gewürdigt und seiner Entscheidung Respekt gezollt.

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Am zweiten Jahrestag des Sturzes von Ägyptens langjährigem Machthaber Husni Mubarak hat es in Kairo erneut schwere Krawalle gegeben. Gegner des amtierenden Staatschefs Mohammed Mursi warfen Steine auf den Präsidentenpalast. Die Polizei reagierte mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas. Zuvor waren Tausende Demonstranten durch die ägyptische Hauptstadt gezogen. Sie warfen Mursi und den islamistischen Muslimbrüdern vor, die Ideale der Revolution von 2011 zu verraten, die Mubarak nach drei Jahrzehnten an der Macht zu Fall gebracht hatte. – Ägypten steckt seit Wochen in einer tiefen innenpolitischen Krise. Immer wieder gibt es Massendemonstrationen gegen Mursi, die häufig in Gewalt umschlagen – so auch am vergangenen Freitag, als Dutzende Menschen verletzt wurden.

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Bei der Explosion eines Autos an der türkisch-syrischen Grenze sind 13 Menschen getötet worden. Etliche weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen, wie der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan in einer Ansprache mitteilte. Zehn der Todesopfer seien Syrer, die drei weiteren türkischer Nationalität. Bei dem explodierten Fahrzeug handelte es sich nach Regierungsangaben um einen Kleinbus mit syrischem Kennzeichen, der aus dem Nachbarland eingereist war. Der Wagen stand zum Zeitpunkt der Explosion in einer Warteschlange von Hilfstransportern auf der türkischen Seite. Der Vorfall ereignete sich in der südlichen Provinz Hatay. Von dem Brand nach der Explosion wurden auch Transporter in Mitleidenschaft gezogen, auf denen sich humanitäre Hilfsgüter für die Bevölkerung in Syrien befanden. Infolge des Bürgerkrieges dort gab es in den vergangenen Monaten wiederholt Zwischenfälle auch im Grenzgebiet zur Türkei.

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Seine mit Spannung erwartete Rede zur Lage der Nation will US-Präsident Barack Obama Presseberichten zufolge nutzen, um eine neue Initiative zur atomaren Abrüstung zu starten. Obama wolle in der Rede am Dienstag zu einer drastischen Reduzierung der Atomwaffen in der Welt aufrufen, berichtete die “New York Times” unter Berufung auf Regierungsbeamte. Der Präsident habe sich mit dem US-Militär dahingehend geeinigt, dass das Atomwaffenarsenal um etwa ein Drittel verringert werden könnte. Obama werde allerdings bei seiner Rede wohl keine konkreten Zahlen nennen. Im Weißen Haus werde aber darüber nachgedacht, nur noch etwas mehr als tausend Atomwaffen zu behalten. – Derzeit besitzen die US-Streitkräfte etwa 1.700 einsatzfähige Atomsprengköpfe. Laut dem mit Russland geschlossenen und 2011 in Kraft getretenen START-Abkommen soll diese Zahl bis 2018 auf 1.550 reduziert werden.

Vesti na nemačkom jeziku za 11.02.2013.

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Nachrichten von Montag, 11. Februar 2013
langsam gesprochen

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Islamistische Rebellen haben einen überraschenden Angriff auf die größte nordmalische Stadt Gao gestartet und sich über Stunden heftige Gefechte mit malischen Soldaten geliefert. Später griff die französische Armee mit Hubschraubern in die Kämpfe ein, wie ein Militärsprecher mitteilte. Die Rebellen der Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika (MUJAO) waren mit Booten ins Zentrum der am Fluss Niger liegenden 90.000-Einwohner-Stadt vorgestoßen und hatten sich von dort über Gao verteilt. Seit Sonntagabend soll das Stadtzentrum wieder unter Kontrolle der malischen Streitkräfte sein. Die Mujao-Rebellen bekannten sich auch zu dem Selbstmordanschlag auf einen Kontrollposten der malischen Truppen, bei dem Stunden zuvor ein Soldat verletzt worden war. Mujao-Sprecher Abu Walid Sahraui sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Kämpfe würden bis zum Sieg fortgesetzt. Die Islamisten hatten Gao über Monate kontrolliert, bis sie sich Ende Januar vor den anrückenden französischen Soldaten zurückzogen.

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Bei einem Überfall auf einen Viehtrieb im Südsudan sind nach Behördenangaben 103 Menschen getötet worden. Wie der Gouverneur der nordöstlich gelegenen Provinz Jonglei mitteilte, trieben Angehörige des Stamms der Lou Nuer Tiere über den Fluss Sobat, als sie von Bewaffneten angegriffen wurden. Bei der Schießerei starben demnach 72 Stammesmitglieder, 14 Soldaten der südsudanesischen Armee, die den Viehzug schützen sollten, sowie 17 Angreifer. Die Behörden vermuten, dass die Angreifer zu einer Rebellengruppe gehören, die von David Yau Yau angeführt wird. Yau Yau ist ein ehemaliges Mitglied der südsudanesischen Armee und Angehöriger der ethnischen Gruppe der Murle. Der Südsudan wirft dem Nachbarn Sudan immer wieder vor, Yau Yau zu unterstützen, sowie Waffen und Gerät für ihn nach Jonglei zu transportieren. Die Regierung in Khartum hat dies stets zurückgewiesen.

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Eine Massenpanik hat das weltweit größte Hindu-Pilgerfest Maha Kumbh Mela überschattet. Nach dem Bad im “heiligen Fluss” Ganges kam es auf dem Bahnhof in Allahabad in Nordindien unter den Hunderttausenden Pilgern zu einem großen Gedränge. Dabei gab das Geländer einer Fußgängerbrücke unter dem Druck der Menschen nach, die sich darauf niederließen, wie die Behörden mitteilten. Die Pilger stürzten in die Tiefe und wurden in der Massenpanik totgetrampelt. Ingesamt kamen mehr als 30 Menschen ums Leben, etliche wurden verletzt. Augenzeugen berichteten, Polizisten hätten mit Schlagstöcken auf die Menge eingeknüppelt. Angehörige der Opfer machten die Polizei für die Panik verantwortlich. – An dem “Fest des Kruges” nehmen alle zwölf Jahre Hindus aus der ganzen Welt teil. Die Veranstalter schlossen aus Luftaufnahmen, dass sich in diesem Jahr zum Haupttag des Festes mehr als 34 Millionen Menschen in Allahabad aufhielten, einer Stadt mit sonst 1,2 Millionen Einwohnern.

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Inmitten der Regierungskrise in Tunesien hat die weltlich orientierte Partei von Präsident Moncef Marzouki ihre drei Minister aus dem von Islamisten geführten Kabinett abgezogen. Das teilte ein Sprecher der Partei Kongress für die Republik CPR in Tunis mit. Die CPR hatte bereits seit einer Woche mit diesem Schritt gedroht, um die Auswechslung des Außen- und Justizministers zu erreichen. Die CPR beansprucht beide Posten für sich. Die Entscheidung stehe nicht im Zusammenhang mit der Absicht von Ministerpräsident Hamadi Jebali, bis Mitte der Woche eine Regierung aus parteilosen Experten zu bilden, erklärte der Sprecher weiter. Jebali, der dem gemäßigten Flügel der islamistischen Ennahda-Partei angehört, reagiert mit seinem Plan auf die Massenproteste wegen der Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaid am vergangenen Mittwoch.

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Die New Yorker Indie-Rockband Fun. ist mit dem Grammy für den besten Song des Jahres ausgezeichnet worden. Sänger Nate Ruess und seine Bandkollegen Andrew Dost und Jack Antonoff erhielten den bedeutendsten Musikpreis der Welt in Los Angeles für ihren Hit “We Are Young”. Gleich drei der begehrten Preise der US-Musikindustrie gingen an Dan Auerbach, den Sänger und Gitarristen der Rockband The Black Keys. Er wurde als Produzent des Jahres ausgezeichnet und bekam weitere Awards für den besten Rocksong für “Lonely Boy” und das beste Rockalbum für “El Camino”. Die britische Sängerin Adele bekam einen Grammy für “Set Fire to the Rain” für die beste Pop-Solodarbietung. Eine weitere Auszeichnung ging an den kolumbianischen Sänger Juanes für sein Album “MTV Unplugged” als bestes Latin-Popalbum. Der im Dezember im Alter von 92 Jahren gestorbene Sitar-Virtuose Ravi Shankar bekam posthum den Weltmusik-Grammy für sein Album “The Living Room Sessions Part 1”. Die Auszeichnung nahm seine Tochter Anoushka entgegen.

Vesti na nemačkom jeziku za 08.02.2013.

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Nachrichten von Freitag, 8. Februar 2013
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Nach einem schwierigen Auftakt zeichnet sich beim EU-Gipfel über den neuen Finanzplan möglicherweise ein Kompromiss ab. Die Staats- und Regierungschefs debattieren über einen neuen Budgetvorschlag, der zusätzliche Einsparungen vorsieht. Der neue Vorschlag von Gipfelchef Herman Van Rompuy sieht nach Angaben von EU-Diplomaten Verpflichtungen im EU-Finanzplan in Höhe von 960 Milliarden Euro und tatsächliche Zahlungen über 908 Milliarden Euro plus ein Sicherheitspolster in Höhe von zwölf Milliarden Euro vor. Die EU-Kommission hatte für die Jahre 2014 bis 2020 ein Budget in Höhe von gut einer Billion Euro gefordert, was aber von einer Reihe von Staaten als zu hoch abgelehnt wurde. Strittig waren neben der Gesamthöhe des Finanzrahmens zuletzt auch die Verteilung der Gelder auf die verschiedenen Etatposten wie Landwirtschaft oder Forschung. Vorausgegangen waren intensive Gespräche Van Rompuys unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und dem britischen Premier David Cameron. Die gemeinsamen Beratungen waren bereits kurz nach Mitternacht unterbrochen worden, weil die Positionen zwischen Gebern und Empfängern zu weit auseinanderlagen. Das Europaparlament muss dem Haushalt später noch zustimmen.

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Zwei Tage nach der Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaïd sind in Tunesien neue Massenproteste geplant. Die größte Gewerkschaft UGTT hat wegen des Attentats zu einem Generalstreik an diesem Freitag aufgerufen. Zur Beisetzung Belaïds werden Tausende Menschen erwartet. Der am Mittwoch erschossene Jurist galt in Tunesien als einer der schärfsten Gegner der von der islamistischen Ennahda-Partei angeführten Regierung. Belaïds Familie und politische Weggefährten machen die Ennahda für das Attentat verantwortlich.

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat vor einem Guerillakrieg in Mali gewarnt. Der Militäreinsatz sei bislang erfolgreich gewesen. Er sei aber besorgt, dass die Dschihadisten und terroristische Elemente zurückkehren könnten. Wie die Angriffe auf französische Truppen in den vergangenen Tagen zeigten, leisteten die Kämpfer in einigen Gegenden Widerstand. Das könne Auswirkungen auf die gesamte Region haben. Nach dem Sturz der Regierung in Bamako durch Soldaten im März vergangenen Jahres hatten Islamisten gemeinsam mit Tuareg-Rebellen in wenigen Tagen den gesamten Norden unter ihre Kontrolle gebracht. Frankreich griff am 11. Januar militärisch in Mali ein und stoppte zusammen mit malischen Soldaten den Vormarsch der Islamisten. Truppen der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS sollen die Franzosen bald ablösen.

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Der designierte Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, hat die Drohnenangriffe der USA verteidigt. Diese Angriffe seien rechtmäßig, versicherte Brennan vor dem Geheimdienstausschuss der Kongresskammer. Demonstranten hatten lautstark gegen die Drohnenstrategie von Präsident Barack Obama protestiert, die Sitzung wurde unterbrochen. Besonders umstritten ist in den Vereinigten Staaten, dass die Regierung im Drohnenkrieg auch Terrorverdächtige mit US-Staatsbürgerschaft ins Visier nimmt. Kritiker werfen Obama vor, mit den gezielten Tötungen ohne Prozess vor Gericht gegen die Verfassung zu verstoßen. Der bekannteste Fall ist der Drohnenangriff, bei dem 2011 der in den USA geborene radikale Prediger Anwar al-Aulaqi ums Leben kam.

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Die US-Luftverkehrsbehörde FAA hat dem Flugzeugbauer Boeing neue Testflüge für seinen “Dreamliner” gestattet. Hauptzweck der Flüge sei es, Daten zu Batterie und Elektronik des Flugzeugs zu sammeln. Die Testflüge dürfen nur über unbewohntem Gebiet stattfinden. Seit Mitte Januar sind alle 50 ausgelieferten “Dreamliner” auf Anordnung der Behörden am Boden. Grund sind defekte Batterien, die zum Teil in der Luft in Brand geraten waren. Die Ursache dafür ist noch ungeklärt. Für die Fluggesellschaften, die die Boeing 787 derzeit nicht einsetzen können, gehen die Kosten schon jetzt in die Millionen. Boeing droht eine Flut von Schadenersatzklagen.

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Bei der 63. Berlinale beginnt an diesem Freitag das Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären. Bis zum 17. Februar zeigen die Internationalen Filmfestspiele Berlin mehr als 400 Produktionen aus aller Welt. Im offiziellen Wettbewerb konkurrieren 19 Filme. Zur Eröffnung der Berlinale war der chinesische Kung-Fu-Film “The Grandmaster” (Der Großmeister) von Regisseur Wong Kar Wai außer Konkurrenz gezeigt worden.

Vesti na nemačkom jeziku za 07.02.2013.

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Frankreich hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, eine internationale Friedenstruppe für die Zeit nach dem französischen Militäreinsatz in Mali zu schicken. Außenminister Laurent Fabius sagte in Paris, der Militäreinsatz solle ab April unter der Führung der Vereinten Nationen laufen. UN-Diplomaten zufolge wird eine Resolution im höchsten UN-Gremium bis Anfang März angestrebt. Damit soll der derzeit von afrikanischen Staaten angeführte Einsatz in die Zuständigkeit der Vereinten Nationen fallen. Der Sicherheitsrat habe zugestimmt, die Bitte zu prüfen. Frankreich will im März mit dem Abzug seiner Soldaten in dem afrikanischen Land beginnen. — Die französischen Truppen gehen gemeinsam mit afrikanischen Soldaten auf Bitten der malischen Regierung gegen Islamisten vor, die im vergangenen Jahr den Norden des Landes erobert hatten. Derzeit sind in Mali fast 4000 französische Soldaten stationiert. Truppen der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS sollen sie ablösen.

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Nach dem gescheiterten Gipfel im November unternehmen die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten in Brüssel einen neuen Versuch, den Streit um den Mehrjahreshaushalt der Gemeinschaft beizulegen. Die EU-Kommission hatte für die Jahre 2014 bis 2020 ein Budget von mehr als einer Billion Euro gefordert, was Deutschland und andere EU-Länder als zu hoch ablehnten. Inzwischen wird über deutlich darunter liegende Kompromisse verhandelt. Strittig ist auch die faire Lastenteilung zwischen den Nettozahler-Staaten, also denen, die mehr Geld an Brüssel überweisen als sie an Subventionen zurückbekommen. Die Bundesregierung hat bereits angekündigt, dass sich Deutschland aber auf jeden Fall darauf einstellen muss, in den kommenden sieben Jahren mehr Geld an die EU zu überweisen. Bei den Verhandlungen geht es auch darum, wie die EU-Milliarden auf die einzelnen Politikbereiche wie etwa Agrarhilfen, Forschung oder Unterstützung für arme Regionen verteilt werden.

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Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat zum Auftakt seines Besuchs auf den Philippinen die boomende Wirtschaft und den Friedensprozess mit muslimischen Rebellen im Süden des Landes gelobt. Damit werde das Land zu einem immer attraktiveren Partner für Deutschland. Das Außenministerium flankiere das wachsende Handelsvolumen und die steigenden Investitionen mit einem umfangreichen Ausbau der Beziehungen. – Westerwelle reist am Freitag nach Singapur und dann nach Indonesien weiter. Bereits vor seiner Abreise sagte der Minister, Südostasien sei neben Indien und China der dritte Wachstumsmotor Asiens. Der Ausbau der Beziehungen zu der Region sei ein Kernelement der deutschen Außenpolitik. Westerwelle besucht bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres Südostasien.

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Nach Kritik an seinem männerlastigen Kabinett hat US-Präsident Barack Obama eine Unternehmerin als neue Innenministerin nominiert. Sally Jewell soll das Amt von Ken Salazar übernehmen, der kürzlich seinen Rückzug aus der Regierung angekündigt hatte, sagte Obama in Washington. Die 57-Jährige, die noch vom US-Senat bestätigt werden muss, war bisher Vorstandsvorsitzende der US-Handelskette REI, die sich auf die Ausrüstung für Freizeitsportler spezialisiert. Sie ist die erste Frau, die der Präsident seit seiner Wiederwahl für einen Ministerposten ernannt hat. Obama hob die Erfahrung Jewells bei den Themen Energie und Umweltschutz hervor – zwei Bereiche, für die das US-Innenministerium zuständig ist. Das Ministerium betreut unter anderem auch die Nationalparks in den USA.

Vesti na nemačkom jeziku za 06.02.2013.

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Nachrichten von Mittwoch, 6. Februar 2013
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Die Universität Düsseldorf entzieht Bundesbildungsministerin Annette Schavan wegen Plagiaten in ihrer Dissertation den Doktortitel. Dies entschied der zuständige Rat der Philosophischen Fakultät am Dienstagabend, wie Dekan Bruno Bleckmann mitteilte. Die Entscheidung fiel nach Bleckmanns Angaben mit zwölf Ja- und zwei Nein-Stimmen sowie einer Enthaltung. In Schavans Arbeit seien “in bedeutendem Umfang nicht gekennzeichnete wörtliche Übernahmen fremder Texte zu finden”. Bleckmann unterstrich, die Häufung und Konstruktion der wörtlichen Übernahmen sowie die Nichterwähnung von Titeln in Fußnoten und Literaturverzeichnis hätten nach Überzeugung des Fakultätsrats das Gesamtbild ergeben, dass Schavan “systematisch und vorsätzlich über die gesamte Dissertation verteilt gedankliche Leistungen vorgab, die sie in Wirklichkeit nicht selbst erbracht hatte”. Die Anwälte der CDU-Ministerin kündigten eine Klage gegen die Aberkennung des Titels an. Ihr Ministeramt will Schavan behalten. Vertreter der Opposition forderten ihren Rücktritt.

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Ein schweres Seebeben im Südpazifik in der Nähe des Inselstaates der Salomonen hat nach Angaben des Pazifischen Tsunami-Warnzentrums eine Flutwelle von einem Meter Höhe ausgelöst. Mindestens vier Menschen kamen auf den Salomon-Inseln nach offiziellen Angaben ums Leben. Zahlreiche Hütten und Häuser an der Küste seien zerstört worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS erreichten die Erdstöße eine Stärke von 8,0. Das Epizentrum habe in einer Tiefe von 5,8 Kilometern unter dem Meeresboden bei den Santa-Cruz-Inseln gelegen. Die Tsunami-Warnung für eine ganze Reihe von Inseln im Südpazifik wurde inzwischen wieder aufgehoben. Es gebe für die Küstenregionen keine Bedrohung mehr durch einen Tsunami, auch wenn in einigen Gebieten das Wasser etwas ansteige, teilte das Pazifische Tsunami-Warnzentrum mit. Die Salomonen waren erst 2007 von einem Tsunami heimgesucht worden, der große Schäden angerichtet und 13 Dörfer zerstört hatte. Mindestens 50 Menschen wurden damals getötet, zahlreiche blieben vermisst, tausende wurden obdachlos.

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Knapp vier Wochen nach Beginn des Militäreinsatzes in Mali hat Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian erstmals Opferzahlen genannt. Bei Angriffen der französischen Luftwaffe und Kämpfen seien seit dem 11. Januar mehrere hundert Islamisten getötet worden, sagte er in Paris. Auf französischer Seite gebe es einen toten Hubschrauberpiloten. Die Angriffe galten demnach vor allem Pritschenwagen, mit denen Kämpfer oder Kriegsmaterial transportiert wurden. Im März will Frankreich nach den Worten von Außenminister Laurent Fabius damit beginnen, seine Truppen schrittweise wieder aus dem westafrikanischen Land abzuziehen. Derzeit sind in Mali fast 4000 französische Soldaten stationiert. Truppen der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS sollen sie ablösen. Soldaten aus dem Tschad marschierten am Dienstag in die nordmalische ehemalige Islamisten-Hochburg Kidal ein. Die Franzosen sind jedoch weiter für die Kontrolle des Flughafens von Kidal zuständig.

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Zum Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung ein entschiedeneres Vorgehen gegen den grausamen Eingriff gefordert. Diese schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte dürfe nicht hingenommen werden, verlangte Geschäftsführerin Renate Bähr in Hannover. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden drei Millionen Mädchen jedes Jahr Opfer von Genitalverstümmelung. Weltweit leben danach 140 Millionen Frauen mit verstümmelten Genitalien, 120 Millionen davon in Afrika. Auch in Europa leiden rund 500.000 Frauen und Mädchen unter Genitalverstümmelung. Die Verstümmelung gilt in vielen Kulturen als wichtiges Initiationsritual. Dabei wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. In besonders gravierenden Fällen wird die Vagina zugenäht und nur eine kleine Öffnung belassen. Meist wird der Eingriff von Laien ohne Narkose und mit einfachen Hilfsmitteln wie etwa Glasscherben oder Rasierklingen vorgenommen, wie Bähr weiter erklärte. Die Folgen seien oftmals neben lebenslanger Traumatisierung Infektionen, Blutungen und lebensbedrohende Risiken bei einer Geburt.

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In Großbritannien sollen künftig auch homosexuelle Paare heiraten dürfen. Das britische Unterhaus stimmte in London mit deutlicher Mehrheit für einen entsprechenden Gesetzentwurf der Regierung. Zuvor hatten die Abgeordneten sechs Stunden lang kontrovers debattiert. Die Gesetzesvorlage geht auf ein Wahlversprechen der an der Regierung beteiligten Liberaldemokraten zurück. Unter den Konservativen von Premierminister David Cameron ist das Vorhaben sehr umstritten. Cameron selbst ist für die Reform. Er betonte, sie werde die britische Gesellschaft stärken. Jetzt muss noch das Oberhaus dem Gesetzestext zustimmen. Bisher können schwule und lesbische Paare lediglich ihre Partnerschaft eintragen lassen, um in den Genuss eheähnlicher Privilegien zu kommen.

Vesti na nemačkom jeziku za 05.02.2013.

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Nachrichten von Dienstag, 5. Februar 2013
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Vertreter von 45 Staaten und internationalen Organisationen beraten an diesem Dienstag in Brüssel über die Lage im Krisenstaat Mali. Die Konferenz wurde von den Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union und der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS einberufen. Es geht darum, wie in dem westafrikanischen Land wieder ein sicheres Umfeld geschaffen werden kann. Die Europäische Union bereitet für Mitte Februar die Entsendung von Militärausbildern für die malischen Streitkräfte vor. – Französische Kampfjets bombardierten im Norden Malis wieder Stellungen militanter Islamisten.

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Im Iran haben die Behörden einen ranghohen Beamten verhaftet, der für den Foltertod von mindestens drei inhaftierten Regierungsgegnern vor vier Jahren verantwortlich gemacht wird. Staatliche Medien meldeten, Said Mortasawi – ein Verbündeter von Präsident Mahmud Ahmadinedschad – sei in das Teheraner Gefängnis Ewin gebracht worden. Mortasawi war 2009 Generalstaatsanwalt in der iranischen Hauptstadt und damit auch für das Gefängnis Kahrisak verantwortlich, in dem die Demonstranten zu Tode gefoltert wurden. Die iranische Opposition hat Mortasawis Arbeit im Justizapparat offen kritisiert. Sie nannte ihn zudem “Schlächter der Presse”, weil er in 13 Jahren mehr als 120 Zeitungen schließen und zahlreiche Journalisten und politische Aktivisten inhaftieren ließ.

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In Bangladesch ist ein führender Vertreter der islamistischen Opposition wegen Verbrechen während des Unabhängigkeitskrieges gegen Pakistan 1971 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt Dhaka sprach Abdul Qader Molla des Massenmords und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig. Molla wurde unter anderem von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, eine Rolle bei der Tötung von 381 unbewaffneten Zivilpersonen gespielt zu haben. Der 64-Jährige ist ein hochrangiger Vertreter der Partei Jamaat-e-Islami. Vor dem Gericht müssen sich noch fünf weitere Politiker der Partei verantworten. Seit der Einsetzung des Tribunals 2010 gibt es daher den Vorwurf, es arbeite politisch motiviert. Die Jamaat-e-Islami hatte aus Protest gegen die Urteilsverkündung zu einem Generalstreik aufgerufen. Schulen und Geschäfte in Dhaka blieben geschlossen, es gab kaum Verkehr.

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In Indien hat der Prozess gegen fünf mutmaßliche Vergewaltiger der 23-jährigen Studentin begonnen, die knapp zwei Wochen nach dem grausamen Vorgehen ihrer Peiniger Ende Dezember an ihren schweren Verletzungen gestorben war. Den Angeklagten wird Mord vorgeworfen, ihnen droht die Todesstrafe. Im Vorverfahren erklärten sich die Männer für unschuldig. Allerdings sind die Beweise der Staatsanwaltschaft erdrückend. Die Ermittler hatten Blutspuren des Opfers an der Kleidung der Männer sichergestellt. Der Fall hatte im In- und Ausland für Entsetzen gesorgt. In Indien begannen noch nie dagewesene Proteste und eine breite Diskussion über die Rechte der Frau.

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Das US-Justizministerium bereitet eine Zivilklage gegen die mächtige Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) vor. Es geht um die Vergabe zweifelhafter Bonitätsnoten für US-Hypothekenpapiere vor der Finanzkrise. Das Unternehmen in New York sprach von einem vollkommen ungerechtfertigten Schritt. Auch Generalstaatsanwaltschaften einzelner amerikanischer Bundesstaaten wollen juristisch gegen den Branchenprimus vorgehen, dem sie Täuschung der Anleger vorwerfen. S&P sowie die beiden anderen großen Ratingagenturen Moody’s und Fitch hatten die Papiere über lange Zeit mit sehr guten Noten versehen. Investoren griffen daraufhin zu. Als die Immobilienblase in den USA platzte, verloren die Papiere schlagartig ihren Wert. Ein Ausschuss des US-Kongresses stellte in seinem Abschlussbericht fest, dass die drei Ratingagenturen die weltweite Finanzkrise mit ermöglicht hätten.

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Die griechische Regierung sieht erste Erfolge ihres drastischen Sparkurses. Im vergangenen Jahr nahm das Land nach eigenen Angaben erstmals seit Jahren wieder mehr ein als es ausgegeben hat. Dabei sind Zinsen aber nicht berücksichtigt. Griechenland habe einen kleinen Überschuss von 434 Millionen Euro erwirtschaftet, teilte ein Sprecher des Finanzministeriums mit. 2011 hatte es noch ein sogenanntes Primärdefizit von 3,5 Milliarden Euro gegeben. Das Haushaltsdefizit sei damit im vergangenen Jahr auf 6,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gefallen, hieß es weiter. Experten führen die positive Entwicklung darauf zurück, dass Athen seit Monaten nur noch die dringendsten Rechnungen bezahlt und in allen Bereichen den Gürtel enger geschnallt hat. Ein echter ausgeglichener Haushalt unter Berücksichtigung des Schuldendienstes stehe allerdings noch in weiter Ferne.

Vesti na nemačkom jeziku za 04.02.2013.

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Nachrichten von Montag, 4. Februar 2013
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Im Norden Malis ist der Islamistenführer Mohammed Mussa Ag Muhamed festgenommen worden. Es handele sich um die Nummer drei der Islamistengruppe Ansar Dine, teilte das malische Militär mit. Die Festnahme sei in der Nähe der Grenze zu Algerien erfolgt. Mohammed Mussa sei in den Händen einer “bewaffneten Gruppe” und werde in die Stadt Kidal gebracht. Sie liegt rund 1.500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako. Am Sonntag flog die französische Luftwaffe mit 30 Maschinen schwere Angriffe bei den Städten Kidal und Tessalit. Ziele waren Depots und Trainingslager der islamistischen Rebellen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Paris mitteilte. Auch Benzindepots nahe der algerischen Grenze seien ein Ziel gewesen. Kidal war vor wenigen Tagen von der französischen Armee aus der Hand der Rebellen zurückerobert worden.

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Vor dem Hintergrund der jüngsten Atomtestdrohung Nordkoreas starten die USA und Südkorea an diesem Montag ein gemeinsames Marine-Manöver. Die dreitägige Militärübung soll im Japanischen Meer nahe der südkoreanischen Hafenstadt Pohang beginnen. An der Übung ist nach Angaben aus Seoul auch ein Atom-U-Boot der USA beteiligt. Nordkorea hatte jüngst einen neuen Atomtest angekündigt. Es reagierte damit auf die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen wegen des Tests einer Langstreckenrakete im Dezember. Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA meldet, Machthaber Kim Jong Un habe “Richtlinien” für die Stärkung der Streitkräfte und zur Verteidigung des Landes ausgegeben.In einer wichtigen Abschlussrede bei einem Treffen der zentralen Militärkommission der Arbeiterpartei habe Kim auch den Ausbau der militärischen Kapazitäten angesprochen. Einzelheiten wurden nicht genannt.

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Der neue US-Außenminister John Kerry will nach palästinensischen Angaben schon bald in den Nahen Osten reisen und dort auch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammentreffen. Kerry wolle mit Abbas über den brachliegenden Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern sprechen, zitierte die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa einen Sprecher von Abbas nach einem Telefonat der beiden Politiker. Ein Termin für die Reise Kerrys wurde nicht genannt. Die Nahost-Friedensgespräche liegen seit 2010 auf Eis, da die Palästinenser Verhandlungen ablehnen, solange Israel den Bau jüdischer Siedlungen im besetzten Westjordanland fortsetzt. Nach Angaben aus Washington telefonierte Kerry auch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu. Der bisherige demokratische Senator Kerry war am Freitag als Nachfolger von Hillary Clinton als Chef des State Departments vereidigt worden.

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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat sich dafür ausgesprochen, bei der Entwicklungshilfe in Afrika mit China zu kooperieren. Es gelte, die große Erfahrung Deutschlands bei Entwicklungsprojekten in Afrika und Chinas offenkundig erfolgreichen Entwicklungspfad zu verbinden, sagte der FDP-Politiker der Tageszeitung “Die Welt”. Der Minister sieht derzeit einen Wettbewerb unter den Entwicklungshilfe leistenden Ländern: “Wenn es um gute Regierungsführung geht, dann fragt man uns. Wenn es um große Infrastrukturmaßnahmen geht, dann fragt man China”, sagte Niebel. Die Volksrepublik betrachte die deutsche “wertegetriebene Entwicklungspolitik” als Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Entwicklungsländern. Gleichwohl habe die chinesische Unterstützung von Infrastrukturmaßnahmen weit über den Abbau von Rohstoffen hinaus positiven Einfluss. Deutschland könnte solche Projekte gar nicht finanzieren, erklärte Niebel.

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Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy kommt an diesem Montag zu den 24. deutsch-spanischen Regierungsgesprächen nach Berlin. Im Mittelpunkt stehen die Euro-Schuldenkrise und der bevorstehende EU-Gipfel zur Finanzplanung für die Jahre 2014 bis 2020. Spanien ist eines der Euro-Länder, die besonders stark unter einer Schuldenkrise zu leiden haben. Seine Regierung wird wegen ihres harten Sparkurses und Berichten über eine Schmiergeldaffäre derzeit im eigenen Land heftig kritisiert. Der konservative Regierungschef steht zudem wegen einer Affäre um angebliche schwarze Kassen in seiner Volkspartei unter Druck. Der EU-Gipfel zur Finanzplanung findet am Donnerstag und Freitag in Brüssel statt. Im November war eine Gipfelrunde gescheitert.

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Der französische Präsident François Hollande hat sich skeptisch über die Chancen für eine Einigung auf den künftigen Finanzrahmen der EU gezeigt. Die Verhandlungen seien sehr schwierig, sagte Hollande bei einem Treffen mit dem italienischen Regierungschef Mario Monti in Paris. Die Bedingungen für eine Einigung seien noch nicht erfüllt. Monti sprach sich für eine Finanzierung der EU aus, die angesichts der Krise der wirtschaftlichen Situation der jeweiligen Länder entspreche. Am Donnerstag und Freitag treffen sich die EU-Regierungschefs in Brüssel, um über den EU-Haushalt für 2014 bis 2020 zu beraten. Im November war ein Finanzgipfel ergebnislos geblieben. Die EU-Kommission hatte für die Jahre 2014 bis 2020 einen EU-Haushalt in Höhe von rund einer Billion Euro aufgestellt. Eine Reihe von Staaten lehnte dies als zu hoch ab.

Vesti na nemačkom jeziku za 01.02.2013.

Vesti na nemackom jeziku za 01.02, Verbalisti
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Nachrichten von Freitag, 1. Februar 2013
langsam gesprochen

Die USA haben dem Iran im Atomkonflikt gedroht und ihn gleichzeitig zu Verhandlungen aufgefordert. Vizepräsident Joe Biden sagte der “Süddeutschen Zeitung, die USA würden den Iran daran hindern, eine Nuklearwaffe zu bekommen. Noch gebe es Zeit und Spielraum für Gespräche und direkte Verhandlungen. Aber dieses Fenster werde nicht unbegrenzt offen stehen, betonte Biden. Irans Nuklearprogramm gilt als eines der dringendsten sicherheitspolitischen Probleme weltweit. Nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin wird Biden in München an der internationalen Sicherheitskonferenz teilnehmen.

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Nach dem israelischen Luftangriff auf syrischem Gebiet hat Damaskus mit Vergeltung gedroht. Syriens Botschafter im Libanon, Ali Abdul-Karim Ali, erklärte, es gebe die Option zurückzuschlagen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief beide Seiten auf, eine Eskalation zu vermeiden. Nach Medienberichten aus den USA haben die israelischen Kampfjets einen Fahrzeugkonvoi angegriffen, der Waffen für die radikal-islamische Hisbollah-Miliz in den Libanon bringen wollte. Die israelische Regierung äußerte sich nicht zu diesen Meldungen.

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Vertreter aller größeren politischen Gruppierungen in Ägypten haben die anhaltende Gewalt im Land verurteilt. Die islamistische Muslimbruderschaft, die politische Heimat von Präsident Mohammed Mursi und die ultrakonservativen Salafisten auf der einen sowie die oppositionelle Nationale Heilsfront auf der anderen Seite beschlossen bei einem Treffen in Kairo eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich verpflichten, die Gewalt in all ihren Formen und Facetten anzuprangern, zu verdammen, sie national zu kriminalisieren und religiös zu verbieten. Man wolle festhalten an friedlichen politischen Mitteln und an einem ernsthaften Dialog, hieß es in dem Papier weiter. Gleichzeitig jedoch rief die Heilsfront für diesen Freitag zu neuen Demonstrationen gegen Mursi auf. Binnen einer Woche sind in Ägypten bei politisch motivierten Ausschreitungen bis zu 60 Menschen getötet worden.

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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will unkontrollierte Zuwanderung durch ein EU-weites sogenanntes Einreiseregister erschweren. Notwendig sei ein elektronisches Reisesystem nach dem Vorbild der USA, sagte der CSU-Politiker der in Chemnitz erscheinenden Zeitung “Freie Presse”. Wer aus einem Land mit Visafreiheit in die EU einreisen wolle, könne sich dann online anmelden und mitteilen, wer er sei und was er in der EU wolle. Dies würde es schwieriger machen, unentdeckt nach Deutschland zu kommen. Die Bundesrepublik sei ein Ziel für Kriminelle und Terroristen, begründete Friedrich seine Forderung.

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Die für Ende Februar drohende Zahlungsunfähigkeit der US-Regieung ist abgewendet. Nach dem Repräsentantenhaus stimmte auch der Senat für eine befristete Aussetzung der gesetzlichen Schuldenobergrenze. Damit kann die Regierung von Präsident Barack Obama zunächst bis Mitte Mai neue Schulden aufnehmen. Die USA hatten am 31. Dezember den gesetzlich zulässigen Schuldenhöchststand von 16,39 Billionen Dollar erreicht. Die Zahlungsfähigkeit wurde seitdem nur durch Sondermaßnahmen wie das Aussetzen von staatlichen Beträgen für die Pensionskasse gewährleistet. Spätestens Ende Februar oder Anfang März wäre dieser Puffer nach Berechnungen des Finanzministeriums aufgebraucht gewesen. Das nun verabschiedete Gesetz gibt Obamas Demokraten und den Republikanern mehr Zeit für einen umfassenden Kompromiss im Haushaltsstreit.

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Bei einer Explosion in der Zentrale des staatlichen mexikanischen Ölkonzerns Petróleos Mexicanos (Pemex) sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Bei der Detonation wurden nach Angaben des Innenministers Miguel Ángel Osorio Chong zudem mehr als 100 Menschen verletzt. Es werde weiter nach Verschütteten in den Trümmern gesucht, sagte der Minister. Die Ursache der Explosion im Keller des Gebäudes ist noch unklar. Möglicherweise überhitzte sich die Kühlanlage des Gebäudes. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Erdöl-Techniker, Moisés Flores, sprach von einer mangelhaften Wartung der Heiz- und Kühlanlage. Der 214 Meter hohe Gebäudekomplex wurde evakuiert und die Straßen der Umgebung gesperrt.