Vesti na nemačkom jeziku za 06.03.2013.

Ugo Cavez preminuo

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Nachrichten von Mittwoch, 6. März 2013
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Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat den Kampf gegen sein Krebsleiden verloren. Der Linkspolitiker starb nach Regierungsangaben im Alter von 58 Jahren in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Eine öffentliche Trauerfeier soll an diesem Freitag stattfinden. Vize-Präsident Nicolás Maduro übernimmt die Amtsgeschäfte, bis Neuwahlen in 30 Tagen abgehalten werden. Chávez litt seit knapp zwei Jahren an einer Krebserkrankung. Mit seiner Politik der Umverteilung und Verstaatlichung regierte der ehemalige Offizier das ölreiche Land 14 Jahre lang. Mit seinem Tod verliert die Linke in Südamerika einen ihrer bekanntesten und zugleich umstrittensten Wortführer.

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Nach dem Tod von Venezuelas Staatschef Hugo Chávez hat US-Präsident Barack Obama zu “konstruktiven Beziehungen” zwischen beiden Ländern aufgerufen. Venezuela schlage nun ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf, sagte Obama in Washington. Die USA seien daran interessiert, mit der Regierung in Caracas in einen konstruktiven Dialog zu treten. Dabei würden die USA ihrem Grundsatz treu bleiben, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte zu fördern. Die Nachricht von Chávez’ Tod löste weltweit Betroffenheit aus. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon drückte dem venezolanischen Volk sein Beileid aus. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff sprach von einem “unersetzlichen Verlust”. Bolivien verhängte sieben Tage offizielle Trauer, Kuba und Argentinien drei Tage. Auch Venezuelas Oppositionsführer Henrique Capriles sprach Chávez’ Familie sein Mitgefühl aus und zugleich rief er die Bevölkerung zur Geschlossenheit auf.

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Die Zahl der aus dem Bürgerkriegsland Syrien geflüchteten Menschen hat nach Angaben der Vereinten Nationen die Schwelle von einer Million überschritten. UN-Flüchtlingshochkommissar Antonio Guterres sagte in Genf, dass sich die Lage auf eine Katastrophe zubewege. Zu der Million Flüchtlinge kämen noch weitere Millionen Vertriebene in Syrien selbst und Tausende von Menschen, die jeden Tag die Grenzen überquerten. Allein seit Jahresbeginn hätten etwa 400.000 Menschen ihre Häuser verlassen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk weiter mit. Bei knapp der Hälfte der Flüchtlinge handle es sich um Kinder. Der Bürgerkrieg in Syrien dauert seit zwei Jahren an.

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Der designierte Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, steht kurz vor der Bestätigung durch den Senat. Der Geheimdienstausschuss der Kongresskammer sprach sich klar mit zwölf zu drei Stimmen für Brennan aus. Noch in dieser Woche könnte der Senat im Plenum endgültig grünes Licht geben. Dann hätte Präsident Barack Obama nach Verteidigungsminister Chuck Hagel den zweiten wichtigen Posten für die nationale Sicherheit nach einem schwierigen Bestätigungsverfahren besetzt. Obama hatte Brennan Anfang Januar als Nachfolger von David Petraeus vorgeschlagen, der im November wegen einer außerehelichen Beziehung mit seiner Biografin von der CIA-Spitze zurückgetreten war. Der 57-jährige Brennan arbeitete lange für den Auslandsgeheimdienst. Nach Obamas Wahlsieg war er im Weißen Haus maßgeblich an der Strategie beteiligt, Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida in Pakistan und im Jemen mit Drohnenangriffen zu bekämpfen.

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In Berlin beginnt an diesem Mittwoch die weltgrößte Reisemesse ITB. Sie gilt als weltweit wichtigster Treffpunkt der Reisebranche. In diesem Jahr ist Indonesien, der bevölkerungsreichste muslimische Staat der Welt, Partnerland der Messe. Zur Messe haben sich mehr als 10.000 Aussteller aus 180 Ländern angemeldet. Schwerpunkte bilden in diesem Jahr zielgruppengenaue Angebote wie etwa für Schwule und Lesben, der umwelt- und sozialverträgliche Tourismus sowie Städtereisen, die zuletzt besonders in Deutschland deutlich zulegten. Vom 6. bis 10. März werden rund 170.000 Gäste erwartet, darunter 110.000 Fachbesucher. Am kommenden Wochenende ist die ITB auch für das breite Publikum geöffnet. Erstmals können Besucher auch Reisen buchen.

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FUSSBALL: Borussia Dortmund steht erstmals seit 15 Jahren wieder im Viertelfinale der Champions League. Der deutsche Meister zog daheim durch ein 3:0 gegen Schachtjor Donezk in die Runde der letzten Acht ein. Beim Achtelfinal-Hinspiel in der Ukraine hatten die Dortmunder ein 2:2 erreicht. Die Führung im Rückspiel erzielte Felipe Santana, Mario Götze erhöhte auf 2:0. Jakub Blaszczykowski traf zum Endstand. Auch der spanische Fußball-Meister Real Madrid zog nach einem 2:1 bei Manchester United ins Viertelfinale ein. Im Achtelfinal-Hinspiel war Spaniens Rekordtitelträger daheim nicht über ein 1:1 gegen den englischen Rekordchampion hinausgekommen. Im Rückspiel aber sorgten Luka Modric und Cristiano Ronaldo mit einem Doppelschlag für den Erfolg. Manchester war durch ein Eigentor von Real-Kapitän Sergio Ramos in Führung gegangen, verlor aber acht Minuten später Nani durch eine Rote Karte.

Vesti na nemačkom jeziku za 05.03.2013.

Severna Koreja u vestima na nemackom jeziku

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Nachrichten von Dienstag, 5. März 2013
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Die USA und China haben sich nach Agenturberichten auf neue Sanktionen gegen Nordkorea verständigt. Die USA würden dem UN-Sicherheitsrat einen entsprechenden Resolutionsentwurf zuleiten, hieß es im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Das höchste UN-Gremium wolle noch an diesem Dienstag über weitere Strafmaßnahmen wegen des von Pjöngjang im Februar unternommenen Atomwaffentests beraten. Alle 15 Mitgliedsstaaten des höchsten UN-Gremiums hatten das Vorgehen Nordkoreas bereits kurz nach dem Test als schwere Verletzung bestehender UN-Resolutionen verurteilt. China gilt als Verbündeter des international isolierten kommunistischen Regimes in Pjöngjang.

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In China hat der scheidende Ministerpräsident Wen Jiabao zum Auftakt der Sitzung des Nationalen Volkskongresses eine Bilanz von – so wörtlich – strahlenden Erfolgen präsentiert. Wen stellte vor den 3000 Delegierten in Peking für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent in Aussicht und kündigte eine Erhöhung der Rüstungsausgaben um 10,7 Prozent an. Der Volkskongress fungiert in der kommunistischen Volksrepublik als Parlament. Im Rahmen ihrer zehntägigen Sitzung werden die Delegierten den Umbau und die Verjüngung der Regierung abnicken. Der 70-Jährige Wen soll durch den bisherigen Vize-Premier Li Keqiang abgelöst werden. Der im Herbst neu ernannte Partei- und Militärchef Xi Jinping (59) wird auch das Präsidentenamt von seinem zehn Jahre älteren Vorgänger Hu Jintao übernehmen.

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Bei der Präsidentenwahl in Kenia liegt der stellvertretende Ministerpräsident Uhuru Kenyatta vorne. Das teilte die Wahlkommission mit, nachdem die ersten zehn Prozent der Stimmen ausgezählt waren. Auf Platz zwei liegt demnach Ministerpräsident Raila Odinga. Mehr als 70 Prozent der Wahlberechtigten hätten sich an der Wahl beteiligt. Bis das offizielle Wahlergebnis feststeht, kann es bis zu einer Woche dauern. Erhält keiner der Bewerber die absolute Mehrheit, findet am 11. April eine Stichwahl statt. Die Wahl verlief verglichen mit der Parlamentswahl 2007 nahezu friedlich. Nach Polizeiangaben kamen neun Sicherheitskräfte und sechs Angreifer bei Bandenüberfällen ums Leben. Bei der Wahl 2007 waren mehr als 1200 Menschen bei Stammesrivalitäten getötet worden.

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Die syrischen Rebellen haben offenbar erstmals eine größere Stadt völlig unter ihre Kontrolle gebracht. Der oppositionelle syrische Nationalrat teilte mit, die Provinzhauptstadt Rakka im Osten des Landes sei erobert worden. Videoaufnahmen zeigten, wie Menschen eine Regierungsstatue im Stadtzentrum umstürzen. Unterdessen warnte die irakische Regierung, dass sich die Kämpfe in Syrien auf den Irak ausweiten könnten. Zuvor war ein Konvoi mit rund 50 syrischen Soldaten im Westen des Irak von Unbekannten angegriffen worden, mehr als 40 wurden dabei getötet. Ein irakischer Regierungssprecher sagte, alle Seiten versuchten, den Krieg in den Irak zu tragen. Der Irak werde das “mit allen Kräften” verhindern.

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Der Gesundheitszustand des an Krebs erkrankten venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez hat sich weiter verschlechtert. Informationsminister Ernesto Villegas teilte mit, die Erkrankung der Atemwege habe sich noch einmal verschlimmert. Der 58-jährige habe sich einer intensiven Chemotherapie unterzogen. Sein Gesundheitszustand sei weiterhin heikel. Chavez hatte sich im Dezember in Kuba einer vierten Krebsbehandlung innerhalb von eineinhalb Jahren unterzogen. Mitte Februar war der sozialistische Politiker überraschend nach Caracas zurückgekehrt. Nach offiziellen Angaben wird er in einem Militärkrankenhaus der venezolanischen Hauptstadt behandelt.

Vesti na nemačkom jeziku za 04.03.2013.

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Nachrichten von Montag, 4. März 2013
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In Kenia sind am Tag der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen mindestens zwölf Menschen getötet worden. Darunter seien sechs Polizisten und sechs Angreifer, teilte die Polizei mit. Bewaffnete hätten Ordnungskräfte in der Küstenstadt Mombasa angegriffen. Im Vorfeld des Urnengangs waren bereits Unruhen befürchtet worden. Landesweit sind deshalb 99.000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Bei der Präsidentenwahl ist laut Umfragen mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Regierungschef Raila Odinga und seinem Stellvertreter Uhuru Kenyatta zu rechnen. Letzterer ist vom Weltstrafgericht in Den Haag angeklagt, weil er nach den Wahlen 2007 zu Gewalt angestiftet haben soll. Bei den Ausschreitungen waren 1200 Menschen ums Leben gekommen. Das Wahlergebnis soll bis zum 11. März bekanntgegeben werden. Erreicht kein Politiker die absolute Mehrheit, wird es am 11. April eine Stichwahl geben.

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Bei einem Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Millionenmetropole Karachi sind mindestens 45 Menschen getötet und etwa 150 verletzt worden. Die Detonation ereignete sich nach dem Abendgebet. Die Zahl der Toten könne noch beträchtlich steigen, weil es viele lebensgefährlich Verletzte gebe, teilten die Behörden mit. Unter den Trümmern zerstörter Häuser würden außerdem noch weitere Opfer vermutet. Die Explosion erschütterte ein Wohnviertel, in dem vorwiegend Angehörige der schiitischen Minderheit leben. Unter den Toten seien aber auch Sunniten, hieß es von Seiten der Polizei. Von den rund 180 Millionen Einwohnern Pakistans sind etwa ein Fünftel Schiiten.

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In der ägyptischen Hafenstadt Port Said hat sich erstmals das Militär in die fortwährenden Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei eingeschaltet. Bei den Ausschreitungen am Sonntag wurden nach Behördenangaben mehr als 250 Menschen verletzt. Das Innenministerium teilte mit, ein Polizist und ein Soldat seien getötet worden. Rund 5000 Demonstranten gingen in Port Said auf die Straßen und bewarfen Polizisten mit Steinen und Brandbomben. Die Polizei setzte Tränengas und Schrot ein. Das Militär schritt ein und bildete eine Reihe zwischen den beiden Seiten. Bereits am Samstag hatte es bei Protesten in der Stadt und anderen Teilen des Landes zahlreiche Verletzte gegeben.

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In Bulgarien haben auch nach dem Rücktritt der Regierung zehntausende Menschen gegen Armut und Korruption demonstriert. Allein in der Schwarzmeer-Stadt Varna gingen 50.000 Menschen auf die Straße, wie örtliche Medien berichteten. Ministerpräsident Boiko Borissow war nach gewaltsamen Protesten gegen gestiegene Strompreise vor wenigen Tagen zurückgetreten. In Kürze soll deshalb eine Übergangsregierung ernannt werden, die das Land bis zu Neuwahlen im Mai führt. In Umfragen zeichnet sich aber weder für Borissows rechtsgerichtete Partei GERB noch für die Sozialisten eine Mehrheit im neuen Parlament ab. Die Bürger sind zutiefst unzufrieden und fühlen sich von keiner der etablierten Parteien ausreichend vertreten. Die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit hat Borissow abgelehnt.

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Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. beginnen an diesem Montag die offiziellen Vorbereitungen zur Wahl seines Nachfolgers. Im Vatikan kommen die Kardinäle zusammen, um das Konklave auf den Weg zu bringen. Dabei geht es unter anderem darum, wann mit der Wahl des neuen Papstes begonnen wird. Erwartet wird ein Termin um den 10. März herum. Ab dann geben 115 Kardinäle hinter verschlossenen Türen ihre Stimmzettel ab. Gewählt ist, wer zwei Drittel der Stimmen erhält. Gelingt das in der ersten Runde nicht, wird so lange weitergewählt, bis eine Mehrheit steht. Das kann Tage, Wochen oder sogar Monate dauern. Im Vatikan erhofft man sich eine Entscheidung binnen Tagen. Dann könnte der neue Papst vor Palmsonntag am 24. März im Amt sein und durch die dann folgenden Ostertage führen. Einen klaren Favoriten für die Wahl gibt es nicht.

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Die weltgrößte Computermesse CeBIT wird an diesem Montag in Hannover eröffnet: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der polnische Ministerpräsident Donald Tusk starten die Ausstellung am Abend gemeinsam. Knapp 4.100 Unternehmen aus 70 Ländern zeigen auf der CeBIT ihre Neuheiten. Das sind rund 100 Unternehmen weniger als im Vorjahr. Für das Publikum ist die Messe von Dienstag bis Samstag geöffnet. Die CeBIT steht in diesem Jahr im Zeichen des Teilens im Internet. Das Motto lautet “Shareconomy”. Partnerland der Hightech-Schau ist in diesem Jahr Polen.

Vesti na nemačkom jeziku za 01.03.2013.

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Nachrichten von Freitag, 1. März 2013
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Nach dem Ende der Amtszeit von Papst Benedikt XVI. bestimmt nun die Suche nach einem Nachfolger das Geschehen im Vatikan. Die Kardinäle der katholischen Kirche sollen an diesem Freitag offiziell aufgefordert werden, sich in Rom zu versammeln. Wann genau das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes beginnt, ist aber noch offen. An der Versammlung werden nach Angaben des Vatikans voraussichtlich 115 Kardinäle teilnehmen. Das knapp achtjährige Pontifikat Benedikts war – wie von ihm selbst bestimmt – am Donnerstagabend um 20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit zu Ende gegangen. Der 85-Jährige ist der erste Papst der Neuzeit, der von seinem Amt zurücktrat. Zur Begründung hatte er vor gut zwei Wochen auf seine angeschlagene Gesundheit verwiesen. Nach einem Aufenthalt in der Residenz Castel Gandolfo südlich von Rom will Benedikt seinen Lebensabend zurückgezogen im Vatikan verbringen.

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Im Konflikt um den US-Haushalt will sich Präsident Barack Obama an diesem Freitag darum bemühen, in letzter Minute doch noch milliardenschwere Kürzungen der Staatsausgaben abzuwenden. Obama empfängt unter anderen den republikanischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, John Boehner, im Weißen Haus. Sollten Republikaner und Obamas Demokraten keinen Kompromiss finden, muss der Präsident bis Mitternacht ein drakonisches Spargesetz vom Sommer 2011 umsetzen. Alleine im aktuellen Haushaltsjahr, das im September endet, müssten 85 Milliarden Dollar (65 Milliarden Euro) quer durch die Ressorts eingespart werden. Die Einschnitte könnten die US-Konjunktur weiter schwächen und Hunderttausende Jobs kosten.

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In der Affäre um die Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten im Internet hat der wegen Geheimnisverrats angeklagte US-Soldat Bradley Manning die Weitergabe von Informationen an die Enthüllungsplattform Wikileaks zugegeben. Er habe damit eine “öffentliche Debatte” über die US-Außenpolitik und die Kriege im Irak und in Afghanistan lostreten wollen, sagte der 25-Jährige bei einer Anhörung vor dem Militärgericht in Fort Meade im Bundesstaat Maryland. Zugleich beteuerte Manning, er habe den USA nicht schaden wollen. Zuvor hatte er sich in zehn von 22 Anklagepunkten für schuldig bekannt. Die besonders schweren Vorwürfe der Spionage und der sogenannten “Unterstützung des Feindes”, die ihm eine lebenslange Haftstrafe einbringen könnten, streitet Manning allerdings ab.

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Die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas entsendet doppelt so viele Soldaten wie ursprünglich geplant in den Kampf gegen die Islamisten in Mali. Darauf verständigten sich die 15 Mitgliedsländer in der ivorischen Hauptstadt Yamoussoukro. Die afrikanisch geführte Militärmission Afisma soll von 3700 auf 8000 Soldaten aufgestockt werden, wie zum Abschluss des zweitägigen Ecowas-Gipfels bekannt wurde. Französische Soldaten sollen mindestens noch bis Juli in Mali bleiben, wie es aus Regierungskreisen in Paris heißt. Der Kampf gegen die Islamisten im Norden des Landes gestaltete sich zuletzt schwieriger als gedacht. – Der Deutsche Bundestag hatte am Donnerstag der Entsendung von bis zu 330 Bundeswehr-Soldaten nach Mali zugestimmt. Sie sollten dort einheimische Sicherheitskräfte ausbilden sowie logistische Unterstützung bei der Betankung französischer Kampfflugzeuge und beim Truppentransport leisten.

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Kinder in Deutschland sollen ihre Rechte schon bald bei den Vereinten Nationen einklagen können, wenn der nationale Rechtsweg ausgeschöpft ist. Mit der Unterzeichnung des dritten Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention erkenne Deutschland dieses neue Menschenrechtsabkommen verbindlich an, teilte das Bundesfamilienministerium mit. Mit der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde am UN-Sitz in New York nehme Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Stärkung der Kinderrechte ein, erklärte Familienministerin Kristina Schröder. Deutschland ist nach ihren Angaben der dritte Staat weltweit und der erste in Europa, der das Abkommen verbindlich anerkannt hat. Es war vor allem für Kinder ausgearbeitet worden, die vor den Gerichten ihrer Heimatländer kein Gehör finden oder wenn dort kein funktionierendes Justizsystem existiert. Das Regelwerk tritt in Kraft, wenn es zehn Staaten ratifiziert haben.

Vesti na nemačkom jeziku za 28.02.2013.

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Nachrichten von Donnerstag, 28. Februar 2013
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Nach fast acht Jahren an der Spitze der katholischen Kirche endet an diesem Donnerstag das Pontifikat von Papst Benedikt XVI. Der 85-jährige aus Deutschland stammende Pontifex ist der erste Papst der Neuzeit, der aus Altersgründen seinen Rücktritt erklärt hat. Benedikt will sich am Vormittag im Vatikan von den Kardinälen verabschieden. Später fliegt er mit einem Hubschrauber zum päpstlichen Sommersitz Castel Gandolfo bei Rom. Offiziell endet seine Amtszeit um 20 Uhr MEZ. Am Mittwoch hatte Benedikt auf dem Petersplatz in Rom die letzte Generalaudienz gehalten. Etwa 150.000 Menschen verfolgten vor Ort seinen Auftritt. Mit einer emotionalen Ansprache verabschiedete er sich von den Gläubigen und zog noch einmal Bilanz.

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Die Banken in der Europäischen Union müssen vom kommenden Jahr an Bonuszahlungen an ihre Mitarbeiter in Grenzen halten. Das Europäische Parlament, EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten einigten sich nach monatelangen zähen Verhandlungen in der Nacht zum Donnerstag in Brüssel auf eine Deckelung der Sonderzahlungen. Danach dürfen die Boni für Bank-Manager künftig in der Regel nicht höher ausfallen als das feste Grundgehalt. Bislang konnten die Boni ein Vielfaches des Gehalts betragen.Vor allem Großbritannien, wo der Finanzsektor ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, hatte sich lange gegen den Eingriff in die Vergütungspolitik der Banken gewehrt. Die Regelung ist Teil des Gesetzespakets zur Umsetzung der internationalen Eigenkapitalregeln in EU-Recht. Es ist die wichtigste Reaktion der Politik auf die Bankenkrise. Mit den höheren Anforderungen an das Eigenkapital der Banken soll verhindert werden, dass Geldhäuser zu hohe Risiken eingehen und wieder in eine Finanzklemme geraten, aus der sie mit dem Geld der Steuerzahler gerettet werden müssten.

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Der Senat in Washington hat Jack Lew als neuen Finanzminister der USA bestätigt. Mit 71 zu 26 Stimmen sprachen sich die Senatoren für die Ernennung des 57-Jährigen aus, der auf Ressortchef Timothy Geithner folgt. Lew war bisher Stabschef von Barack Obama und damit ranghöchster Mitarbeiter des Präsidenten. Der neue Finanzminister muss sich auf harte Zeiten einstellen. Ein Schwerpunkt: der seit Monaten anhaltende Haushaltsstreit. Falls sich Obamas Demokraten und die oppositionellen Republikaner an diesem Donnerstag nicht auf einen Kompromiss einigen sollten, treten automatische Haushaltskürzungen in Kraft. Betroffen wären fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Allein bis Ende September müssten die US-Bundesbehörden dann rund 85 Milliarden Dollar (65 Milliarden Euro) einsparen.

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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist nach seinen abfälligen Äußerungen über den Anführer der italienischen Protestbewegung “Fünf Sterne”, Beppo Grillo, und Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi auch in den eigenen Reihen in die Kritik geraten. Mit Blick auf den Ausgang der Parlamentswahl in Italien hatte Steinbrück erklärt, er sei entsetzt, dass zwei Clowns gewonnen hätten. Die SPD-Politikerin Ulla Burchardt, die auch Vorsitzende der deutsch-italienischen Parlamentariergruppe ist, sagte dazu, es sei nicht diplomatisch, das politische Personal eines befreundeten Staates mit solchen Begriffen zu belegen. Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), forderte, den politischen Willen der italienischen Wähler zu respektieren. Aus Verärgerung über Steinbrücks Äußerungen hatte der derzeit in Deutschland weilende italienische Präsident Giorgio Napolitano ein Treffen mit dem SPD-Kanzlerkandidaten kurzfristig abgesagt.

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Wegen milliardenschwerer Abschreibungen auf die kriselnde amerikanische Konzerntochter T-Mobile USA hat die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr einen gigantischen Verlust eingefahren. Für 2012 stehe unter dem Strich ein Minus von 5,3 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen in Bonn mit. 2011 hatte die Telekom noch einen Überschuss von 557 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Riesen-Defizit ist Folge einer Abschreibung auf T-Mobile USA in Höhe von 7,4 Milliarden Euro, die die Telekom bereits im Oktober bekannt gegeben hatte. Der Vorstand des 230.000 Mitarbeiter starken Konzerns will trotzdem wie geplant eine Dividende von 70 Cent je Aktie zahlen. Für das laufende Jahr soll die Ausschüttung auf 50 Cent je Aktie begrenzt werden.

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In Thailand hat die Regierung mit den Muslim-Rebellen im Süden des Landes die Aufnahme von Friedensgesprächen vereinbart. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten der Chef des thailändischen Nationalen Sicherheitsrates, Paradorn Pattannathabutr, und ein Vertreter der Rebellengruppe “Nationale Revolutionäre Front” in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Der Süden Thailands wird seit Jahren von Unruhen erschüttert. Islamische Separatisten, die auch von Malaysia aus operieren, kämpfen dort für die Unabhängigkeit der drei Provinzen Pattani, Yala und Narathiwat. Rund 80 Prozent der zwei Millionen Einwohner dieser Provinzen sind Muslime. Die Mehrheit der Thailänder insgesamt hängt dem Buddhismus an. In den vergangenen acht Jahren sind mehr als 5300 Menschen bei Anschlägen und Überfällen getötet worden.

Vesti na nemačkom jeziku za 27.02.2013.

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Nachrichten von Mittwoch, 27. Februar 2013
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Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland haben in der kasachischen Hauptstadt Almaty ihre zweitägigen Verhandlungen mit dem Iran über dessen umstrittenes Atomprogramm beendet. Man habe sich auf eine weitere Gesprächsrunde auf Expertenebene in Istanbul verständigt, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Weitere Details zu dem Treffen in Almaty wurden bislang nicht bekannt. Die russische Nachrichtenagentur Interfax hatte kurz vor Ende der Gespräche gemeldet, es seien keine greifbaren Fortschritte erzielt worden. Die sogenannte 5 plus1-Gruppe, zu der neben Deutschland die UN-Vetomächte USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China gehören, hat dem Iran Diplomaten zufolge eine Lockerung von Sanktionen angeboten, wenn die Regierung in Teheran im Gegenzug ihre Atomaktivitäten einschränkt. Der Iran steht in Verdacht, insgeheim an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten.

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Der Vorsitzende der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat den scheidenden Papst Benedikt XVI. als Brückenbauer gewürdigt, der die Kirche durch seine Theologie entscheidend geprägt habe. Benedikts Entschluss, sein Amt aufzugeben, verdiene Respekt und hohe Anerkennung, sagte Zollitsch in Rom. Dort hält der Papst an diesem Mittwoch seine letzte Generalaudienz ab. Zehntausende Menschen werden auf dem Petersplatz im Vatikan erwartet. Am Donnerstag wird der Papst dann sein Amt aufgeben. Im März soll sein Nachfolger gewählt werden.

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Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano ist bemüht, die internationalen Befürchtungen über eine politische Lähmung seines Landes nach dem Patt bei den Parlamentswahlen zu zerstreuen. Die Wähler hätten eine souveräne Entscheidung getroffen, sagte Napolitano zu Beginn eines mehrtätigen Deutschlandbesuchs in München. Deshalb sei er überzeugt, dass die Regierungsbildung im Interesse des Gemeinwohls gelingen werde. Napolitano richtete zugleich Appelle an Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi wie auch an den Komiker Beppe Grillo, dessen Protestbewegung ein Viertel der Stimmen gewonnen hatte. Beide müssten daran mitwirken, dass Rom eine Regierung bekomme. Berlusconis Mitte-Rechts-Bündnis ist nach der Wahl zweitstärkste Kraft. Italiens Mitte-Links-Lager von Pier Luigi Bersani war zwar als stärkste Formation aus der Abstimmung hervorgegangen und errang die meisten Stimmen im Abgeordnetenhaus. In der zweiten Parlamentskammer, dem Senat, fehlt ihm aber eine Mehrheit.

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Nach wochenlangem Streit hat der US-Senat Chuck Hagel als neuen Verteidigungsminister bestätigt. Für den Wunschkandidaten von Präsident Barack Obama stimmten 58 Senatoren, 41 votierten gegen ihn. Zuvor hatte der Senat für ein Ende der Filibuster genannten Blockadetaktik gestimmt, mit der die Republikaner die Bestätigung Hagels verzögert hatten. Obama hatte den 66-Jährigen Anfang Januar als Nachfolger von Leon Panetta präsentiert, der in den Ruhestand geht. Hagel gehört den Republikanern an, ist in seiner Partei aber nicht wohl gelitten. Führende konservative Politiker halten ihn für zu nachgiebig im Atomstreit mit dem Iran und werfen ihm zudem vor, nicht eng genug an der Seite Israels zu stehen. Auch Hagels kritische Haltung zum Irak-Krieg unter Ex-Präsident George W. Bush hat ihm im republikanischen Lager heftige Kritik eingebracht.

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In Kidal im Nordosten von Mali sind bei einem Selbstmordanschlag mindestens acht Menschen getötet worden. Wie aus Militärkreisen verlautete, sprengte sich ein Attentäter in einem Auto an einem Kontrollpunkt im Osten der Stadt in die Luft. Der Kontrollpunkt wird demnach von der von Tuareg dominierten Befreiungsbewegung MNLA gehalten. Beobachter vermuten militante Islamisten hinter der Tat. Die Vereinten Nationen beklagten unterdessen eine mangelnde finanzielle Unterstützung seitens der internationalen Gemeinschaft für das westafrikanische Krisenland. Nach einem Aufruf zu Hilfen in Höhe von 373 Millionen Dollar seien erst 17 Millionen Dollar eingetroffen, beklagte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe. Demnach wurden bereits 170.000 Malier wegen der Kämpfe zwischen islamistischen Rebellen und regulären Truppen zur Flucht in die Nachbarländer gezwungen. Weitere 260.000 Zivilisten seien innerhalb Malis auf der Flucht.

Vesti na nemačkom jeziku za 26.02.2013.

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In Italien hat das Mitte-Links-Bündnis die Wahlen zum Abgeordnetenhaus denkbar knapp gewonnen. Wie das Innenministerium in Rom nach Auszählung aller Stimmen mitteilte, erlangte das Bündnis mit seinem Spitzenkandidaten Pier Luigi Bersani von der Demokratischen Partei 29,54 Prozent der Stimmen. Die Mitte-Rechts-Allianz von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi kommt auf 29,18 Prozent. Gemäß dem italienischen Wahlrecht wird der führenden Liste automatisch aber die absolute Mehrheit zugesprochen. Trotz des knappen Vorsprungs erhält das Linksbündnis daher 340 der 630 Sitze im Unterhaus. Eigentlicher Gewinner der Wahl ist jedoch der Komiker Beppe Grillo, der mit seiner Protestbewegung Fünf Sterne aus dem Stand über 25 Prozent holte. In der zweiten Parlamentskammer, dem Senat, konnte keines der Lager die für die Mehrheit nötigen 158 Sitze erringen, womit das Land faktisch nicht regierungsfähig ist.

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Bei der Explosion eines Heißluftballons über der ägyptischen Tempelstadt Luxor sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Zu den Todesopfern zählten Touristen aus Großbritannien, Frankreich und Japan, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden. Der Ballon mit insgesamt 21 Menschen an Bord sei über dem Stadtteil Kurna in einer Höhe von etwa 300 Metern unterwegs gewesen, als er Feuer gefangen habe und explodiert sei. Zwei Überlebende des Unglücks, unter ihnen der Ballonführer, seien ins Krankenhaus gebracht worden.

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Nach neun Monaten Pause sind die internationalen Gespräche über das umstrittene Atomprogramm des Iran wiederaufgenommen worden. Bundesaußenminister Guido Westerwelle zeigte sich optimistisch über die Konferenz in der kasachischen Hauptstadt Almaty. Er sehe Chancen für “eine politische und diplomatische Lösung”, sagte Westerwelle dem Bonner “General-Anzeiger”. Eine nukleare Bewaffnung der Islamischen Republik wäre nicht nur eine Gefahr für die Region und ganz besonders Israel, sondern auch für die gesamte Welt. Der Iran wird verdächtigt, heimlich eine Atombombe zu entwickeln. Das Regime in Teheran weist die Vorwürfe zurück und pocht auf sein Recht zur friedlichen Nutzung von Atomenergie. An den zweitägigen Gesprächen in Kasachstan sind Vertreter der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands beteiligt.

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Der neue US-Außenminister John Kerry ist zu seinem ersten Besuch in Deutschland eingetroffen. An diesem Dienstag stehen Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle auf dem Programm. Dabei soll es unter anderem um Pläne für ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union gehen. Ferner ist eine Begegnung Kerrys mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow geplant, der dazu nach Berlin kommt. Hier dürfte der Syrien-Konflikt das zentrale Thema sein.

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Die wichtigste syrische Oppositionsbewegung hat ihre Boykottankündigung für eine internationale Konferenz in Rom zurückgenommen. Nach den von den USA und Großbritannien angekündigten Hilfen für die Bevölkerung des Nahost-Landes werde die Nationale Koalition nun doch am Donnerstag am Treffen der Freunde Syriens teilnehmen, teilte ihr Chef, Ahmed Moas al-Chatib, mit. Diese Gruppe vereint westliche sowie arabische Länder und internationale Organisationen, die die Opposition unterstützen. Die Ankündigung von Hilfen erfolgte bei einem Treffen des neuen US-Außenministers John Kerry mit seinem britischen Kollegen William Hague in London.

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Knapp drei Wochen nach der Ermordung des tunesischen Oppositionspolitikers Chokri Belaid hat die Polizei den mutmaßlichen Täter und einen Komplizen verhaftet. Die beiden Mitglieder der islamistischen Salafisten-Bewegung seien in Gewahrsam genommen worden, teilten Vertreter der Polizei mit. Vom tunesischen Innenministerium war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der 48 Jahre alte Belaid war am 6. Februar erschossen worden. Der Jurist galt als einer der schärfsten Kritiker der in Tunis regierenden Islamisten. Seine Beisetzung wurde zu einer der größten Protestaktionen seit der Revolution vor gut zwei Jahren. Die Opposition macht die islamistische Regierungspartei Ennahda für die Tat verantwortlich.

Vesti na nemačkom jeziku za 25.02.2013.

Ben Aflek na dodeli Oskara

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Der Politikthriller “Argo” von Regisseur Ben Affleck ist mit dem Oscar für den besten Film des Jahres ausgezeichnet worden. Das Werk setzte sich bei den 85. Academy Awards in der Königskategorie durch. Daniel Day-Lewis erhielt den Preis als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in dem historischen Drama “Lincoln” und holte damit als erster Schauspieler dreimal den Oscar in dieser Kategorie. Der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz gewann für seine Leistung in dem Neowestern “Django Unchained” den Oscar für den besten Nebendarsteller. Bei den weiblichen Schauspieler-Oscars gab es zwei Erstgewinnerinnen: Jennifer Lawrence wurde für ihre Rolle in “Silver Linings Playbook” als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet; Anne Hathaway holte den Nebendarsteller-Oscar für das Musical “Les Misérables”. Der Regie-Oscar ging an Ang Lee für das Werk “Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger”. Den Auslands-Oscar holte der Österreicher Michael Haneke mit seinem Film “Liebe”. Der Oscar gilt als der wichtigste Preis der Filmbranche.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am ersten Tag ihres Besuchs in der Türkei Syrien davor gewarnt, den Bürgerkrieg in benachbarte Länder zu tragen. Das werde man nicht zulassen, sofern es sich um NATO-Gebiet handele, sagte Merkel bei einem Besuch deutscher Soldaten im südtürkischen Kahramanmaras. Dort sind seit Januar rund 300 Soldaten der Bundeswehr mit Patriot-Abwehrraketen stationiert. Die Kanzlerin betonte, die Soldaten leisteten einen Beitrag zum Schutz des NATO-Landes und sorgten auch dafür, dass sich Deutschland und die Türkei ein Stück weit näher kämen. An diesem Montag kommt Merkel in Ankara mit Präsident Abdullah Gül und Regierungschef Recep Tayyip Erdogan zusammen. Bei den Gesprächen soll es unter anderem um die Entwicklung in Syrien gehen. Zentrales Thema dürften aber die stockenden Beitrittsverhandlungen der Europäischen Union mit der Türkei sein.

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In Italien hat der zweite und letzte Tag der vorgezogenen Parlamentswahlen begonnen. Mehr als 50 Millionen Italiener sind zur Wahl aufgerufen. Die ersten Hochrechnungen werden nach der Schließung der Wahllokale um 15 Uhr erwartet. Der erste Wahltag war schleppend verlaufen. Bei Schnee und Regen in weiten Teilen des Landes beteiligten sich bislang rund 55 Prozent der Berechtigten an der als Schicksalswahl für Italien angesehenen Abstimmung. Entscheidend wird sein, ob das hoch verschuldete und in einer Rezession steckende Land eine stabile Regierung bekommt. Es wird ein knapper Wahlausgang erwartet. Als Favorit gilt der Kandidat des Mitte-Links-Bündnisses Pier Luigi Bersani. Aber auch Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi, der mit Steuergeschenken wirbt und der Anführer der populistischen Bewegung “5 Sterne”, der Komiker Beppe Grillo, rechnen sich Chancen aus. Die Zentrumsbewegung des noch amtierenden Regierungschefs Mario Monti dürfte nach Umfragen viertstärkste politische Kraft werden und könnte möglicherweise mit Bersanis Mitte-Links-Bündnis eine Koalition bilden.

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Der konservative Politiker Nikos Anastasiades hat die Präsidentenwahl im Euro-Mitgliedsland Zypern wie erwartet klar gewonnen. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erhielt der 66-Jährige in der Stichwahl 57,5 Prozent der Stimmen. Sein Gegenkandidat, der linke Politiker Stavros Malas, kam auf 42,5 Prozent. Nach seinem Wahlsieg kündigte Anastasiades an, er wolle nun schnellstmöglich mit den EU-Partnern ein Rettungspaket für das hochverschuldete Zypern aushandeln. In einer klaren Abkehr vom Kurs der scheidenden Regierung kündigte er zudem an, sich umgehend um Mitgliedschaft bei der an die NATO angelehnte Verbindung “Partnerschaft für den Frieden” zu bewerben. – Zypern hatte im Juni eine Anfrage auf Hilfe aus dem Eurorettungsfonds gestellt und benötigt nach eigenen Angaben rund 17 Milliarden Euro.

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Die EU-Agrarminister beraten in Brüssel über Folgen aus dem europäischen Skandal um Pferdefleisch in Fertiggerichten. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner will dabei den EU-Kollegen ihren Aktionsplan vorstellen, der etwa europaweite Herkunftsbezeichnungen für Fleischprodukte sowie ein Frühwarnsystem vorsieht. In Deutschland und zahlreichen anderen europäischen Ländern waren zuletzt nicht deklarierte Spuren von Pferdefleisch in Fertiggerichten wie Ravioli, Tiefkühllasagne oder Dosengulasch entdeckt worden. Außerdem diskutieren die Minister bei dem Treffen über die Reform der europäischen Agrarpolitik. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob Informationen über Landwirte, die Agrarhilfen empfangen, veröffentlicht werden müssen. Auch die Frage, wie weit sich das Niveau solcher Beihilfen unterscheiden darf, steht auf der Agenda.

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Der kubanische Volkskongress hat in Havanna Präsident Raúl Castro erwartungsgemäß für fünf weitere Jahre im Amt bestätigt. Der 81-jährige Bruder von Revolutionsführer Fidel Castro kündigte an, danach werde er sein Amt aufgeben. Ein potenzieller Nachfolger steht schon bereit, der 52-jährige Ex-Bildungsminister Miguel Diaz-Canel. Er wurde von den 612 Abgeordneten zu Castros erstem Stellvertreter bestimmt. Der jüngere der Castro-Brüder hat in den vergangenen Jahren in dem kommunistischen Inselstaat in der Karibik einen pragmatischeren Kurs eingeschlagen. Zuletzt lockerte er die Beschränkungen für Auslandsreisen. In der Realität bringt die neue Reisefreiheit den Kubanern jedoch nur wenig, da für die meisten eine Reise ins Ausland finanziell unerschwinglich bleibt. Bislang nichts geändert hat Raúl Castro, der seinen erkrankten älteren Bruder 2006 an der Staatsspitze ablöste, am Ein-Parteien-System in Kuba.