Vesti na nemačkom za 19. april i proteklu nedelju

Vesti na nemačkom jeziku za 19. april

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Nachrichten von Freitag, 19. April 2013
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Die US-Ostküstenmetropole Boston wird von neuer Gewalt erschüttert. Auf dem Campus der Universität MIT erschoss ein Bewaffneter einen Polizisten. Bei der Fahndung nach dem Täter waren nach Korrespondentenberichten weitere Schüsse und Explosionen im Bereich der Hochschule zu hören. Gleichzeitig wird von einem massiven Polizeieinsatz in der benachbarten Stadt Watertown berichtet. Einzelheiten und Hintergründe sind noch nicht bekannt. Unklar ist, ob ein Zusammenhang mit den Bombenanschlägen auf den Boston-Marathon besteht, bei dem am Montag drei Menschen getötet und 180 verletzt worden waren. Die US-Bundespolizei FBI veröffentlichte Fahndungsfotos von zwei Verdächtigen. Videoaufnahmen von Überwachungskameras zeigten die beiden Männern mit Rucksäcken, in denen sich möglicherweise die Bomben befanden, teilte das FBI mit.

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Nach der verheerenden Explosion einer Düngemittelfabrik im US-Bundesstaat Texas suchen die Rettungskräfte mit Hochdruck nach Überlebenden in den Trümmern des Werkes und des nahen Wohngebiets. Nach Angaben des Bürgermeisters Tommy Muska sind nach dem Flammeninferno in der Kleinstadt West nördlich von Waco bislang 14 Todesopfer zu beklagen. Die Zahl der Verletzten wurde auf 160 geschätzt. In der Fabrik der Firma West Fertilizer war ein Feuer ausgebrochen, das offenbar eine gigantische Ammoniak-Explosion auslöste. Bis zu 80 Häuser, darunter eine Schule und ein Altenheim, wurden zerstört.

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Die Regionalwahlen im Irak sind von einem weiteren schweren Bombenanschlag überschattet worden. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich in einem beliebten Lokal im Westen der Hauptstadt in die Luft und riss mindestens 27 junge Leute mit in den Tod, wie die Polizeibehörden mitteilten. Die Wahlen in zwölf der 18 Provinzen beginnen am Samstag. Nach dem Abzug der US-Truppen sind die Rivalitäten zwischen Sunniten und dominierenden Schiiten wieder aufgeflammt. Zuletzt hatte die Gewalt in dem Land wieder deutlich zugenommen.

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Einen Tag nach seiner spektakulären Flucht hat sich der frühere pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf nach Angaben eines Anwalts freiwillig einem Gericht in Islamabad gestellt. Nach einer kurzen Anhörung habe Musharraf in seine Residenz zurückkehren können. Am Donnerstag hatte ein Gericht während einer Verhandlung gegen Musharraf dessen sofortige Verhaftung angeordnet. Mit Hilfe seiner Leibwächter konnte der Ex-Präsident aus dem Gerichtssaal fliehen. Musharraf war erst im März nach vier Jahren im selbstgewählten Exil in Dubai nach Pakistan zurückgekehrt, um bei den Parlamentswahlen am 11. Mai anzutreten. Gegen ihn sind verschiedene Gerichtsverfahren wegen Machtmissbrauchs und Korruption anhängig. Seine Hoffnung auf ein politisches Comeback zerschlug sich, weil seine Kandidatur nicht zugelassen wurde.

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Deutschland will nach dem Ende des NATO-Kampfeinsatzes in Afghanistan 2014 mit 600 bis 800 Soldaten im Land bleiben. In diesem Umfang wolle man sich an einer Mission zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Sicherheitskräfte beteiligen, sagte Verteidigungsminister Thomas de Maiziere in Berlin. In dem Bundeswehr-Kontingent seien auch Kräfte zur Unterstützung des Einsatzes, für Sanitätshilfe sowie zum Schutz der Soldaten enthalten. Deutschland wolle in der Hauptstadt Kabul sowie als Führungsnation in Masar-i-Scharif im Norden Verantwortung übernehmen, wo die Bundeswehr auch jetzt schon das Kommando habe, sagte der CDU-Minister. Der Einsatz solle zunächst auf zwei Jahre befristet werden. Anschließend wolle Deutschland die Ausbildung und Unterstützung mit 200 bis 300 Soldaten in Kabul konzentrieren.

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In ganz Polen wird an diesem Freitag des Aufstands im Warschauer Ghetto vor 70 Jahren gedacht. Am 19. April 1943 hatten sich die Juden in dem Ghetto gegen die NS-Diktatur erhoben. Die Kämpfe gegen die SS-Einheiten dauerten bis zum 16. Mai. Es gab nur wenige Tausend Überlebende. An der zentralen Feier in Warschau nehmen unter anderem Staatspräsident Bronislaw Komorowski, der israelische Bildungsminister Schai Piron und Martin Schulz, der Präsident des Europaparlaments, teil. Die blutige Niederschlagung des Aufstands besiegelte auch das Schicksal der meisten bis dahin überlebenden Warschauer Juden, die vor dem Krieg ein Drittel der Bevölkerung stellten. Tausende wurden erschossen oder in die Todeslager deportiert.

Vesti na nemačkom jeziku za 18. april

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Nachrichten von Donnerstag, 18. April 2013
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Bei der Explosion in einer Düngemittelfabrik in Texas hat es US-Medienberichten zufolge viele Tote und Verletzte gegeben. Der Nachrichtensender CBS spricht unter Berufung auf den Chef des örtlichen Rettungsdienstes von mindestens 60 Menschen. Die Behörden gaben bislang keine konkreten Zahlen bekannt. Auf Fernsehbildern war eine riesige Rauchwolke über der Fabrik in der Ortschaft West gut 30 Kilometer nördlich von Waco zu sehen. Auf einem nahe gelegenen Sportplatz sei ein Erstversorgungszentrum eingerichtet worden, berichtete der Sender CNN. Unglücksursache war ersten Erkenntnissen zufolge eine Ammoniakexplosion.

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Wegen der Giftbriefe an US-Präsident Barack Obama und einen Senator ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Die US-Bundespolizei FBI teilte mit, es handele sich um einen Mann aus der Stadt Corinth im US-Bundesstaat Mississippi. Medienberichten zufolge fahndet die Polizei nach den Bombenanschlägen beim Boston-Marathonlauf nach zwei Verdächtigen. Die Männer waren von Überwachungskameras aufgenommen worden.

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Pakistans Ex-Präsident Pervez Musharraf hat sich seiner gerichtlich angeordneten Festnahme entzogen. Ein Gericht in Islamabad hatte die Verlängerung der Kaution in einem Verfahren um die umstrittene Entlassung von Richtern im Jahr 2007 abgelehnt. Nach der Verurteilung sei Musharraf unter dem Schutz seiner Leibwächter aus dem Gerichtssaal verschwunden und an einen unbekannten Ort geflohen, berichten pakistanische Medien. Gegen den ehemaligen Machthaber sind noch zwei weitere Verfahren anhängig. Nach vier Jahren im Exil war Musharraf nach Pakistan zurückgekehrt, um für seine Partei APML am 11. Mai bei der Parlamentswahl anzutreten. Das war ihm jedoch gerichtlich untersagt worden.

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Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag von Gegnern der Zypern-Hilfe abgelehnt. Damit kann der Bundestag wie geplant am heutigen Donnerstag über die Milliardenhilfen für das verschuldete Euroland Zypern abstimmen. Die deutsche Zustimmung gilt als sicher, denn Union, FDP sowie SPD und Grüne wollen die Hilfen mittragen. Das Rettungspaket sieht eine Hilfe von neun Milliarden Euro aus dem Krisenfonds ESM vor. Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll eine weitere Milliarde beisteuern. Der deutsche Anteil an den Hilfsgeldern beträgt rund 2,6 Milliarden Euro. Allerdings ist die Hilfe an strenge Auflagen gebunden: Zypern muss selbst rund 13 Milliarden Euro aufbringen.

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In Italien zeichnet sich vor der Wahl des neuen Staatsoberhaupts eine breite Mehrheit für den früheren italienischen Senatspräsidenten Franco Marini ab. Die linksgerichtete Demokratische Partei von Pier Luigi Bersani sagte Marini ihre Unterstützung zu, ebenso das rechte Lager um Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi. Der 80-jährige Marini ist ein ehemaliger Gewerkschafter und gehört dem christdemokratischen Flügel der Demokratischen Partei an. Die Amtszeit des amtierenden italienischen Staatsoberhaupts Giorgio Napolitano endet am 15. Mai. Die Versammlung, die seinen Nachfolger wählt, beginnt heute. Die verschiedenen Wahlgänge können sich über mehrere Tage hinziehen.

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Japan hat im zweiten Jahr in Folge ein Handelsdefizit in Rekordhöhe verzeichnet. Nach Regierungsangaben belief sich der Fehlbetrag zum Abschluss des am 31. März beendeten Haushaltsjahres auf umgerechnet 62 Milliarden Euro. Als Gründe wurden vor allem geringere Exporte von Autos und Maschinen nach China sowie von Halbleitern und Elektronikteilen nach Europa genannt. Gleichzeitig nahmen die Importe um 5,5 Prozent zu. Es ist das erste Mal seit der Ölkrise 1980, dass Japan in zwei aufeinanderfolgenden Jahren rote Zahlen in seiner Handelsbilanz schreibt.

Vesti na nemačkom jeziku za 17. april

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Nachrichten von Mittwoch, 17. April 2013
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Mehr als 1000 Menschen haben bei kurzfristig organisierten Gedenkfeiern in Boston der Opfer der Bombenanschläge beim Marathonlauf gedacht. Mit US-Fahnen und Plakaten kamen sie an mehreren Orten der Stadt zusammen, um zu singen und zu trauern. In einem Park nahe der Anschlagstelle zündeten viele Menschen Kerzen an und sangen die amerikanische Nationalhymne. Bisher gingen mehr als 2000 Hinweise aus der Bevölkerung ein, die Bundespolizei FBI hat aber noch keine heiße Spur. Rund 1000 Polizisten ermitteln rund um die Uhr. Inzwischen wurden die drei Todesopfer identifiziert – eine 29-jährige Frau, ein achtjähriger Junge und eine chinesische Studentin. 17 Verletzte sind noch immer in einem kritischen Zustand. Präsident Barack Obama will am Donnerstag in Boston bei einem Gottesdienst für die Anschlagsopfer eine Rede halten.

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IIn einem Brief an einen US-Senator sind Spuren des tödlichen Giftes Rizin gefunden worden. Die Poststelle der Kongresskammer habe das Gift bei einer Routinekontrolle entdeckt, teilten die Behörden mit. Das Schreiben sei an den Republikaner Roger Wicker aus dem Bundesstaat Mississippi adressiert gewesen und abgefangen worden, bevor es sein Büro erreicht habe. Die Bundespolizei FBI und andere Sicherheitsbehörden nahmen die Ermittlungen auf. Über einen möglichen Zusammenhang mit dem Bombenanschlag von Boston konnten die Ermittler zunächst nichts sagen. Der Fall erinnert allerdings an die Briefe mit Milzbrand-Erregern, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 im Kongress auftauchten. Der Brief ohne Absender wurde den Angaben zufolge in Memphis im Bundesstaat Tennessee abgestempelt. Die Poststellen im Kapitol wurden vorerst geschlossen.

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In Venezuela hat Wahlsieger Nicolás Maduro eine für heute geplante Kundgebung der Opposition in der Hauptstadt Caracas verboten. Zur Begründung verwies er auf die Proteste gegen seine Wahl, bei denen am Montag laut Generalstaatsanwaltschaft sieben Menschen ums Leben kamen. Aber auch Oppositionschef Henrique Capriles sagte die geplante Kundgebung aus Sorge vor einer Eskalation ab. Er forderte die Regierung zu einem Dialog über die Zukunft des Landes auf. Bei der Wahl am Sonntag war der Konservative Capriles laut offiziellem Ergebnis dem Sozialisten Maduro mit 1,7 Prozentpunkten unterlegen. Maduro ist der Wunschnachfolger des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez.

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Die italienische Regierung hat mit inflationsgesicherten Anleihen in nur zwei Tagen 17 Milliarden Euro eingenommen. Die sogenannten “Patriotenanleihen” sollen dem Land gegen die Schuldenkrise helfen und waren auf Kleinsparer zugeschnitten. Nachdem das Papier bereits an den ersten beiden Tagen gut weggegangen war, beendete das Finanzministerium die Emission zwei Tage früher als geplant. Die Anleihe hat eine Laufzeit von vier Jahren, einen Mindestzinssatz von 2,25 Prozent und ist inflationsgeschützt. Wer die Papiere bis zum Laufzeitende behält, bekommt zudem eine Treueprämie.

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Im weltweiten Skandal um Billig-Brustimplantate beginnt an diesem Mittwoch im südfranzösischen Marseille der erste Strafprozess. Der Gründer der Brustimplantate-Firma PIP, Jean-Claude Mas, muss sich mit vier früheren Angestellten seines Unternehmens wegen des Vorwurfs der schweren Verbrauchertäuschung und des Betrugs vor Gericht verantworten. Ihnen drohen bis zu fünf Jahre Haft. Der 73-Jährige hat im Polizeiverhör gestanden, seine Silikon-Einlagen mit einem billigen Industriegel gefüllt und Kontrolleure ausgetrickst zu haben. Mas versicherte, die Einlagen seien nicht gesundheitsschädlich. Mehr als 5000 Frauen klagen in Marseille. Weltweit hatten sich hunderttausende Frauen die Billig-Produkte einsetzen lassen. In Deutschland waren es etwa 5000 Frauen.

Vesti na nemačkom jeziku za 16. april

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Nachrichten von Dienstag, 16. April 2013
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Bei einem Bombenanschlag auf den weltbekannten Boston-Marathon sind mindestens drei Menschen getötet worden. Mehr als 100 Personen wurden durch zwei fast gleichzeitige Explosionen während des Großereignisses in der US-Ostküstenmetropole verletzt, einige von ihnen schwer, wie die Behörden mitteilten. Aus Regierungskreisen hieß es, die Tat werde als Terroranschlag eingestuft. Der Hintergrund ist aber noch unklar. Die US-Bundespolizei FBI übernahm die Leitung der Ermittlungen. Die Bostoner Polizei erklärte, ihr seien vor den Explosionen keine konkreten Drohungen bekannt geworden. Bislang bekannte sich keine Organisation zur der Tat. An dem Marathon-Lauf nahmen rund 23.000 Sportler teil, eine halbe Million Zuschauer säumte die Straßen. Die Explosionen ereigneten sich am Montagnachmittag (Ortszeit), als Hobby-Sportler gerade die Ziellinie überquerten. Die Spitzenläufer waren schon im Ziel.

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Nach dem Bombenanschlag auf den Bostoner Marathon hat US-Präsident Barack Obama angekündigt, die Verantwortlichen für die Explosionen zur Rechenschaft zu ziehen. “Wir werden herausfinden, wer das getan hat und warum sie das getan haben”, sagte Obama vor Journalisten im Weißen Haus. “Jedes verantwortliche Individuum, jede verantwortliche Gruppe wird das volle Gewicht der Justiz zu spüren bekommen.” Der Präsident warnte zugleich davor, voreilige Schlüsse zu ziehen. Es fehlten noch zu viele Informationen. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon sprach von einem sinnlosen Akt der Gewalt. Die Bundesregierung in Berlin drückte den Opfern der Bombenanschläge ihr Mitgefühl aus.

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Bei Protesten gegen den Sieg des Chavez-Vertrauten Nicolas Maduro bei der Präsidentenwahl in Venezuela hat es in der Hauptstadt Caracas Zusammenstöße gegeben. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, während sie mit Steinen und Stöcken angegriffen wurden. Die Demonstranten warfen den regierenden Sozialisten Wahlbetrug vor und forderten eine Neuauszählung der Stimmen. Der bei der Wahl am Sonntag knapp unterlegene Oppositionsführer Henrique Capriles hatte das Ergebnis nicht anerkannt und seine Anhänger zu Protesten aufgerufen. Der vor sechs Wochen verstorbene Präsident Hugo Chavez hatte noch zu Lebzeiten Maduro zu seinem Wunschnachfolger ernannt. Nach offiziellen Angaben kam der Sozialist auf knapp 51 Prozent der Stimmen. Capriles sprach von einer Staatskrise und erklärte, eigene Zählungen der Opposition hätten ergeben, dass Maduro die Wahl verloren habe.

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Der UN-Sicherheitsrat hat die Anschläge in der somalischen Hauptstadt Mogadischu mit mindestens 34 Toten scharf verurteilt. Das Gremium veröffentlichte in New York eine Erklärung, in der die 15 Mitglieder ihre Entschlossenheit zur “Unterstützung des Friedens- und Versöhnungsprozesses in Somalia” ausdrückten. Angekündigt wurde eine neue politische UN-Mission zur Unterstützung des Friedensprozesses in dem afrikanischen Land. Bei zwei Angriffen von Extremisten in Mogadischu waren am Sonntag mindestens 34 Zivilisten getötet worden.

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Die Verschiebung des NSU-Prozesses durch das Oberlandesgericht München ist auf unterschiedliche Reaktionen gestoßen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sprach von einer souveränen Entscheidung der Justiz. Auch der Deutsche Journalisten-Verband begrüßte die Verschiebung, die das Gericht mit Blick auf die Kritik an der Akkreditierungspraxis für Pressevertreter angekündigt hatte. Das Bundesverfassungsgericht hatte vergangene Woche angeordnet, dass die Münchener Justiz Plätze für Journalisten ausländischer Medien, insbesondere türkischer Medien, reservieren müsse. Daraufhin wurde der Prozessbeginn an diesem Montag auf den 6. Mai verschoben. Kritik an diesem Schritt kam von der Ombudsfrau der Bundesregierung für die NSU-Opfer und deren Angehörige, Barbara John. Dieser Schritt sei eine mittlere Katastrophe. Viele Angehörige hätten sich emotional auf den ursprünglich für kommenden Mittwoch vorgesehenen Prozessbeginn eingestellt und teils Urlaub genommen. Einige Nebenkläger könnten am neuen Termin nicht teilnehmen.

Vesti na nemačkom jeziku za 15. april

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Nachrichten von Montag, 15. April 2013
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In Venezuela hat der Wunschkandidat des verstorbenen Staatschefs Hugo Chávez die Präsidentenwahl mit denkbar knappem Vorsprung vor der Opposition gewonnen. Der Sozialist Nicolás Maduro setzte sich gegen seinen Herausforderer Henrique Capriles Radonski durch. Nach Angaben der Wahlbehörde CNE kam Maduro auf 50,7 Prozent. Für Capriles stimmten 49,1 Prozent. Maduros Vorsprung liegt bei etwa 240.000 Stimmen. Die Opposition konnte damit ihr Ergebnis im Vergleich zu der Wahl im Oktober 2012 zwar deutlich um rund fünf Prozentpunkte verbessern, zum Machtwechsel reichte es aber erneut nicht. Capriles wollte das Resultat zunächst nicht anerkennen und verlangte, sämtliche Stimmen neu auszuzählen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 78 Prozent. Der 50-jährige ehemalige Außenminister Maduro will die “Bolivarische Revolution” von Chávez fortsetzen und den Sozialismus in dem ölreichen Land festigen. Er wird das Mandat seines am 5. März gestorbenen Vorgängers bis 2019 fortführen.

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Im Konflikt auf der koreanischen Halbinsel haben die USA Nordkorea trotz der andauernden Provokationen aus Pjöngjang Verhandlungsbereitschaft signalisiert, stellten aber Bedingungen. Bei einem Besuch in Tokio sagte Außenminister John Kerry, sein Land bleibe offen für -so wörtlich- “glaubwürdige und zuverlässige” Gespräche über die atomare Abrüstung. Allerdings müsse die Führung in Nordkorea “bedeutende Schritte” unternehmen, um zu zeigen, dass sie ihre internationalen Verpflichtungen hin zu einer atomaren Abrüstung einhalten wolle, so der US-Außenminister. Das nordkoreanische Nuklearprogramm bedrohe nicht nur die Nachbarstaaten, sondern auch das nordkoreanische Volk. Das kommunistische Land feiert an diesem Montag den Geburtstag des Staatsgründers Kim II Sung. Der Tag gehört zu den höchsten Nationalfeiertagen. Die internationale Gemeinschaft befürchtet, dass der neue Machthaber Kim Jung Un den Festtag nutzen könnte, um den mehrfach angekündigten Raketentest durchzuführen.

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Erstmals seit 1998 sind die globalen Militärausgaben leicht gesunken. Laut einer neuen Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI sind die Ausgaben 2012 um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Insgesamt wurden weltweit 1,75 Billionen Dollar (1,33 Billionen Euro) für militärische Zwecke ausgegeben. Die Friedensforscher haben dabei deutliche Unterschiede zwischen dem Westen und vor allem China und Russland ausgemacht. China etwa gab 2012 7,8 Prozent mehr für sein Militär aus als im Vorjahr, Russland sogar 16 Prozent. Im Westen sanken die Militärausgaben dagegen leicht. SIPRI erklärt das mit Sparzwängen sowie dem geplanten Abzug aus Afghanistan.

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Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades hat reichen Ausländern die Staatsbürgerschaft seines Landes angeboten. In einer Rede vor russischen Geschäftsleuten in Limassol sagte er, wer mehr als drei Millionen Euro in dem verschuldeten Land investiere, könne die Staatsbürgerschaft bekommen. Bislang waren dafür zehn Millionen nötig. Außerdem könnten sich auch diejenigen bewerben, die durch die Bankenkrise des Landes mehr als drei Millionen Euro verloren haben. Im Rahmen der Notkredite für das verschuldete Zypern waren auch Kundeneinlagen bei zyprischen Krisenbanken von über 100.000 Euro mit bis zu 60 Prozent herangezogen worden. Die Einlagen von reichen Russen auf Zypern werden auf insgesamt 31 Milliarden Euro geschätzt. In der Küstenstadt Limassol, der zweitgrößten Stadt Zyperns, haben sich viele Russen niedergelassen. Sie trägt deshalb den Spitznamen “Limassolgrad”.

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Eine Woche vor den Regionalwahlen sind im Irak wieder zwei Provinzpolitiker bei Mordanschlägen getötet worden. Bei Bakuba wurde Nadschim Harbi von der säkularen Liste Irakija durch eine Autobombe getötet. Bereits am Vortag war Mohammed al-Dulaimi, Kandidat in der Provinz Salaheddin, in der Nähe seines Hauses erschossen worden. Am 20. April finden in zwölf von 18 irakischen Provinzen Regionalwahlen statt. Der Wahlkampf ist jedoch von Gewalt überschattet. Seit Anfang des Jahres wurden mindestens 14 Provinzpolitiker ermordet. Zudem sind zahlreiche Bewerber nach Morddrohungen zurückgetreten. Es ist der erste Urnengang im Irak seit den Parlamentswahlen vom März 2010.

Nemački jezik

Vesti na nemačkom jeziku za 12. april i proteklu sedmicu

Vesti na nemačkom jeziku za 12. april

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Nachrichten von Freitag, 12. April 2013
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US-Präsident Barack Obama und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon haben das kommunistische Nordkorea aufgefordert, seine Kriegsrhetorik einzustellen. Es sei wichtig, dass Nordkorea wie jedes andere Land der Welt grundsätzliche Regeln und Normen einhalte, sagte Obama nach einem Treffen mit Ban in Washington. Der UN-Generalsekretär zeigte sich zutiefst besorgt über das Säbelrasseln auf der koreanischen Halbinsel. Mit Blick auf die Drohungen des Regimes in Pjöngjang mit einem Atomschlag gegen die USA sagte Obama, die Vereinigten Staaten würden alle notwendigen Schritte unternehmen, um ihre Bevölkerung zu schützen und den Verpflichtungen gegenüber den Verbündeten in der Region nachzukommen. Die Außenminister der sieben wichtigsten Industrienationen und Russlands (G 8) verurteilten bei einem Treffen in London in scharfer Form das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas. US-Außenminister John Kerry traf inzwischen zu einem Besuch in Südkorea ein.

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In den USA gibt es offensichtlich unterschiedliche Auffassungen über die militärischen Fähigkeiten Nordkoreas. Nach einem Bericht der “New York Times” geht der Militärgeheimdienst DIA davon aus, dass das Land in der Lage ist, seine Raketen mit Atomsprengköpfen auszurüsten. Allerdings dürfte die Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit der Raketen eher gering sein, meldete die Zeitung unter Berufung auf einen Bericht des Geheimdienstes. Hingegen berichtete der Sender CNN unter Berufung auf einen hohen Regierungsbeamten, dass die USA nicht davon ausgingen, dass Nordkorea die für Tests vorbereiteten Raketen nuklear bestückt habe. Nordkorea hat schon vor Tagen an seiner Ostküste zwei Mittelstreckenraketen in Stellung gebracht. Diese sollen eine geschätzte Reichweite von bis zu 4000 Kilometern haben und könnten damit Südkorea, Japan und das US-Außengebiet Guam im Pazifik erreichen.

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Bei einem großangelegten Einsatz der syrischen Armee im Süden des Landes sollen mindestens 57 Menschen getötet worden sein. Unter den Toten seien auch mehrere Kinder und Frauen, erklärte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London. Auslöser für den brutalen Einsatz der Assad-treuen Truppen war anscheinend die Fahnenflucht mehrerer syrischer Soldaten. Armee-Einheiten seien in das Dorf Al-Sanamein in der Provinz Daraa gekommen, um Jagd auf die Deserteure zu machen. Dabei seien sie von Haus zu Haus gegangen und hätten wahllos Menschen getötet, unter ihnen Frauen und Kinder. Weitere Todesopfer habe es in dem Dorf Ghabagheb gegeben. Die Beobachtungsstelle stützt sich auf ein breites Informantennetzwerk in Syrien. Ihre Angaben können allerdings nicht unabhängig überprüft werden. Die Provinz Daraa liegt an der Grenze zu Jordanien und ist heftig umkämpft.

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Brasilien kauft zur Absicherung bevorstehender Sportgroßereignisse und des Papstbesuches von Deutschland 34 gebrauchte Panzer des Typs “Gepard”, die mit Radar und Flugabwehrkanonen ausgerüstet sind. Der Liefervertrag werde in den nächsten Tagen unterzeichnet, teilte das brasilianische Verteidigungsministerium mit. Am 15. Juni beginnt das Fußball-Turnier Confederations Cup. Papst Franziskus wird im Juli zum Weltjugendtag in Rio de Janeiro erwartet. 2014 ist Brasilien Gastgeber der Fußball-WM und 2016 werden in Rio die Olympischen Spiele ausgetragen. Derartige Massenveranstaltungen gelten als potenzielle Anschlagsziele.

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In Chile sind Studenten, Schüler und Lehrer erneut auf die Straße gegangen, um für die Abschaffung von Studiengebühren und Schulgeld und für ein besseres, effizienteres Bildungssystem zu demonstrieren. Nach Schätzungen beteiligten sich bis zu 120.000 Menschen an den Protestzügen in Santiago und anderen Städten. Die Kundgebungen verliefen im Gegensatz zu einigen früheren Veranstaltungen dieser Art weitgehend ohne Zwischenfälle. Die Unzufriedenheit mit dem Bildungssystem schwelt seit Jahren. Seit Mai 2011 gehen Schüler und Studenten immer wieder auf die Straße, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Sie halten das Bildungssystem für ineffizient und verlangen eine Bildungsreform und mehr Geld für Schulen und Universitäten. 1981 hatte Chiles damaliger Diktator Augusto Pinochet die kostenlose Universitätsausbildung abgeschafft. Anfang der 1990er Jahre wurde das Bildungssystem für den privaten Markt geöffnet.

Vesti na nemačkom jeziku za 11. april

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In London erörtern die Außenminister der sieben wichtigsten Industrienationen und Russlands, die G8-Staaten, die Lage in Syrien. Das zweitägige Treffen in der britischen Hauptstadt begann mit einem gemeinsamen Abendessen. Vor Beginn des Ministertreffens waren Bundesaußenminister Guido Westerwelle und sein britischer Kollege William Hague zu Unterredungen mit Vertretern der syrischen Opposition zusammengekommen, unter ihnen der Chef der proklamierten Übergangsregierung, Ghassan Hitto. Westerwelle sagte anschließend, man unterstütze Hitto in dem Bemühen, eine starke und einige Opposition auf der Basis demokratischer Grundsätze zu schaffen. Ein weiteres Thema des G-8-Außenministertreffens sind die andauernden Angriffsdrohungen aus Nordkorea.

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Das kommunistische Nordkorea bewegt sich nach den Worten von US-Verteidigungsminister Chuck Hagel nach zahlreichen Angriffsdrohungen “sehr nahe an einer gefährlichen Linie”. Die USA hofften weiterhin, dass Pjöngjang von der kriegerischen Rhetorik Abstand nehme. Falls nicht, sei Amerika vorbereitet, auf jede Eventualität zu reagieren, um die eignenen Interessen und die der Vebündeten zu schützen. Die USA und Südkorea hatten am Mittwoch in Erwartung des möglichen Starts einer Mittelstreckenrakete in Nordkorea ihre Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

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In Berlin finden an diesem Donnerstag unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminister Manmohan Singh deutsch-indische Regierungskonsultationen statt. An dem Treffen im Kanzleramt nehmen zahlreiche Fachminister beider Länder teil. Zum Auftakt der Konsultationen hatten sich die Außenminister Guido Westerwelle und Salman Khurshid für ein Freihandelsabkommen zwischen Indien und der Europäischen Union stark gemacht. Die Gespräche laufen bereits seit 2007, ohne dass es Signale für einen baldigen Abschluss gibt. Innerhalb der EU ist die Bundesrepublik Indiens wichtigster Handelspartner.

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Nur wenige Wochen nach dem Skandal um nicht deklariertes Pferdefleisch in Fertiggerichten, gibt es wieder neue Hinweise auf unlautere Praktiken in der fleischverarbeitenden Industrie. Die niederländische Lebensmittelaufsicht hat 50.000 Tonnen Rindfleisch zurückgerufen, weil der Verdacht besteht, dass Pferdefleisch ohne Deklaration beigemengt worden ist. Das Fleisch wurde in viele europäische Länder geliefert – auch nach Deutschland. Die Herkunft des Fleisches sei unklar, und die Lebensmittelsicherheit könne nicht garantiert werden, erklärte die Kontrollbehörde für Nahrungsmittel in Utrecht. Es gebe aber zur Zeit keine konkreten Hinweise auf Gefahren für Menschen. Inspektoren waren auf das verdächtige Fleisch gestoßen, als sie einen Großhändler überprüften.

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat die Entscheidung Luxemburgs begrüßt, das Bankgeheimnis zu lockern. Dies sei für das Land kein kleiner Schritt und verdiene Respekt, sagte der CDU-Politiker der “Süddeutschen Zeitung”. Inzwischen gebe es auch in Österreich Bewegung. Der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker hatte am Mittwoch erklärt, sein Land werde ab 2015 Informationen über die Zinserträge ausländischer Kontoinhaber automatisch an die Behörden der anderen EU-Mitgliedsstaaten weiterleiten. Ausländische Firmen, die ihren Sitz in Luxemburg haben, sind von der Lockerung des Bankgeheimnisses indes nicht betroffen.

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Die Inflationsrate in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, kletterten die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 1,4 Prozent. Eine niedrigere Teuerungsrate hatten die Statistiker zuletzt im Dezember 2010 ermittelt. Hauptgrund für die niedrige Inflation waren den Angaben zufolge sinkende Preise für Benzin und Heizöl. Teurer wurde dagegen vor allem Strom – um 12,4 Prozent. Auch die Preise für Nahrungsmittel stiegen spürbar.

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Der FC Bayern München hat vier Tage nach dem vorzeitigen Gewinn der deutschen Fußball-Meisterschaft auch den Einzug in das Halbfinale der Champions League geschafft. Die Münchner gewannen das Viertelfinal-Rückspiel bei Juventus Turin 2:0 durch Tore von Mario Mandzukic sowie Claudio Pizarro und zogen damit nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel souverän in die Runde der letzten Vier ein. Auch der FC Barcelona steht im Halbfinale. Die Katalanen kamen im Viertelfinal-Rückspiel gegen Paris St. Germain zu einem 1:1 und machten damit eine Woche nach dem 2:2 im Hinspiel aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore das Weiterkommen perfekt.

Vesti na nemačkom jeziku za 10. april

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Die USA haben ihre Bereitschaft zur Unterstützung der syrischen Rebellen im Kampf gegen Präsident Baschar al-Assad signalisiert. US-Außenminister John Kerry erklärte, er werde sich noch in dieser Woche in London mit syrischen Oppositionellen treffen. Es müssten Mittel und Wege gefunden werden, Assad dazu zu bringen, anders über die Zukunft zu denken, sagte Kerry in Tel Aviv. Zum Abschluss seiner dreitägigen Vermittlungsmission im Nahen Osten lobte er auch die “sehr konstruktiven Gespräche” mit Israelis und Palästinensern. Beide Seiten hätten “ausgesprochen ernsthafte und gutüberlegte Vorschläge” gemacht. Bei der Suche nach einer Lösung für den Nahost-Konflikt gehe aber Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Kerry war in den vergangenen Tagen unter anderen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas zusammengekommen.

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Rückschläge im Kampf für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe beklagt. 2012 hätten fünf Länder – und zwar Indien, Pakistan, Japan, Botswana und Gambia – nach längerer Pause wieder Menschen hingerichtet, meldet Amnesty. Wie aus dem jüngsten Bericht der Organisation weiter hervorgeht, wurden die meisten Todesurteile abermals in der Volksrepublik China vollstreckt – laut Schätzungen dürften es mehrere tausend und damit mehr als im gesamten Rest der Welt gewesen sein. Auf Platz zwei der “Henkerstaaten-Statistik” liegt wieder der Iran, wo im vergangenen Jahr mindestens 314 Menschen hingerichtet wurden – es folgen der Irak und Saudi-Arabien.

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Ungeachtet massiver Proteste hat Frankreichs Nationalversammlung einer Reform des Arbeitsmarktes zugestimmt. Das Vorhaben soll die Unternehmen des Landes wieder wettbewerbsfähiger machen – unter anderem durch eine Lockerung des Kündigungsschutzes. Die umstrittene Flexibilisierung muss nun noch von der zweiten Parlamentskammer, dem Senat, gebilligt werden. Gegen die geplante Reform hatten Gewerkschaften in den vergangenen Wochen Proteste in rund 170 französischen Städten organisiert.

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Ein bundesweit operierendes rechtsradikales Netzwerk in deutschen Gefängnissen hat nach Informationen der Bild-Zeitung unentdeckt Kontakt zum Umfeld der rechten Terrorgruppe “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) aufgenommen. Die Mitglieder des Hilfsvereins für rechtsradikale Gefangene hätten offenbar schriftlichen Kontakt mit NSU-Kreisen gepflegt, berichtet das Boulevardblatt unter Berufung auf Ermittlerkreise. Dies habe eine Auswertung von Beweismaterial ergeben, das bei Zellendurchsuchungen in hessischen Strafanstalten in den vergangen Wochen sichergestellt worden sei. Hessens Justizminister Jörg-Uwe Hahn bestätigte, dass in den vergangenen Wochen Zellen durchsucht und Postsendungen überprüft wurden. Der Gruppe NSU werden Morde an neun Menschen türkischer und griechischer Abstammung und einer deutschen Polizistin zur Last gelegt. In der kommenden Woche beginnt in München der Prozess gegen das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe.

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Die Europäische Union will dubiosen Rohstoffgeschäften in Afrika und Asien einen Riegel vorschieben. Künftig sollen europäische Firmen, die Öl, Gas, Edelmetalle und Holz abbauen, ihre Zahlungen an Regierungen veröffentlichen müssen. Dazu gehören etwa Steuern, Lizenzgebühren oder Gebühren für Genehmigungsverfahren. Auf entsprechende Vorgaben verständigten sich Vertreter von EU-Kommission, Europaparlament und EU-Regierungen am Dienstagabend in Brüssel. Ziel der EU ist es, mit der Publikationspflicht Korruption zu verhindern.

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Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF hat vor den Folgen staatlicher Sparprogramme für Kinder gewarnt. Viele Regierungen argumentierten, sie wollten durch die Schuldenreduzierung “künftige Generationen entlasten”. Wenn dies jedoch zu Einsparungen im Bildungswesen und bei der Förderung von armen Familien führe, so werde “die Rechnung den Kindern von heute präsentiert”, beklagt das Hilfswerk. In einem aktuellen UNICEF-Ranking zum Wohlergehen von Kindern in vergleichsweise wohlhabenden Staaten belegt Deutschland Platz 6 von 29. Die Spitzenposition konnten sich die Niederlande sichern – vor Norwegen, Island, Finnland und Schweden.