Vesti na nemačkom jeziku za 21.01.2013.

Nemacki jezik, vesti za 21.01.2013, Verbalisti

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Nachrichten von Montag, 21. Januar 2013
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Bei den Landtagswahlen in Niedersachsen haben die Bürger für einen Machtwechsel gestimmt: Nach dem am späten Sonntagabend veröffentlichten Endergebnis kommen die beiden bisherigen Oppositionsparteien SPD und Grüne zusammen auf 69 Mandate. Auf die Regierungskoalition aus CDU und FDP unter Ministerpräsident David McAllister entfallen 68 Sitze. Der hauchdünne Vorsprung von Rot-Grün stand erst nach einer stundenlangen Zitterpartie fest. SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil, derzeit noch Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, kann nun das gewünschte Regierungsbündnis schmieden und neuer Ministerpräsident werden. Nicht mehr im Landtag vertreten ist Die Linke, auch die Piraten scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. An diesem Montag beraten die Spitzen der Parteien in Berlin über das knappe Ergebnis. Die Niedersachsen-Wahl galt als wichtiger Stimmungstest für die Bundestagswahl im Herbst.

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In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat erneut ein Selbstmordkommando der Taliban zugeschlagen. Ziel des Angriffs war das Hauptquartier der Verkehrspolizei. Mindestens zwei Selbstmordattentäter seien in das Gebäude eingedrungen, teilte die Polizei mit. Mindestens ein Extremist habe sich in die Luft gesprengt. Danach habe es mehrere kleinere Explosionen gegeben. Es sei zu einem stundenlangen Feuergefecht gekommen. Ein Taliban-Sprecher bekannte sich zu der Tat. Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Taliban die Zentrale des Geheimdienstes in Kabul angegriffen. Dabei wurden nach amtlichen Angaben die sechs Angreifer und ein Wachmann getötet.

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Nach dem Geiseldrama in der Gasförderanlage in Algerien hat die verantwortliche Islamistengruppe weitere Angriffe angekündigt. Es werde Einsätze in allen Ländern geben, die an dem “Kreuzzug” gegen die Islamisten im Norden Malis teilnähmen, hieß es in einer Erklärung der Gruppe Al-Mulathamin. Zudem forderte sie alle Muslime auf, sich zu ihrem eigenen Schutz von Anlagen fernzuhalten, die von ausländischen Unternehmen betrieben würden. Auf dem Gelände der Förderanlage In Amenas wurden unterdessen 25 Leichen gefunden. Ob es sich bei ihnen um Islamisten oder Geiseln handelte, ist bislang nicht geklärt. Da zudem ein Rumäne seinen schweren Verletzungen erlag, stieg die Gesamtopferzahl auf mindestens 81. Das Schicksal von mehr als 20 Ausländern gilt noch als ungewiss. Algerische Spezialeinheiten hatten den Industriekomplex am Samstag gestürmt und dabei elf Entführer getötet.

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Die deutschen “Patriot”-Luftabwehrraketen für der Einsatz der Bundeswehr in der Türkei sind in Iskenderun eingetroffen. Das Schiff mit den Waffensystemen sei in den Hafen der südtürkischen Stadt eingelaufen, berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur dpa. Insgesamt werden etwa 350 deutsche Soldaten gemeinsam mit Einheiten aus den USA und den Niederlanden dafür zuständig sein, mögliche Raketenangriffe aus Syrien auf den NATO-Partner Türkei abzuwehren. Spätestens Anfang Februar soll die volle Einsatzbereitschaft hergestellt sein. Das deutsche Einsatzkontingent wird in der Stadt Kahramanmaras stationiert, etwa 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt.

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In Österreich wird es auch künftig eine Wehrpflicht geben. Bei einer Volksbefragung am Sonntag stimmten dem vorläufigen Endergebnis zufolge 59,8 Prozent der Wähler für den verpflichtenden sechsmonatigen Militärdienst und gegen die Einführung eines Berufsheeres. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 50 Prozent und war damit höher als erwartet. Das Ergebnis ist ein Rückschlag für die Sozialdemokraten von Bundeskanzler Werner Faymann, die sich für ein Berufsheer stark gemacht hatten. Dagegen wollte die ebenfalls an der Regierung beteiligte konservative Volkspartei an der Wehrpflicht festhalten. Das österreichische Bundesheer umfasst derzeit 55.000 Soldaten. In anderen Ländern Europas gehört der verpflichtende Wehrdienst für junge Männer bereits seit Jahren der Geschichte an. Deutschland hatte ihn 2011 abgeschafft – nach Frankreich, Belgien, Spanien, den Niederlanden und anderen Ländern.

Vesti na nemačkom jeziku za 18.01.2013.

Nemacki jezik, vesti za 18.01.2013, Verbalisti

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Nachrichten von Freitag, 18. Januar 2013
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Die algerische Militäraktion zur Befreiung von Geiseln ist heftig kritisiert worden – vor allem von denjenigen Regierungen, von denen sich Staatsbürger unter den Geiseln befinden. Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg klagte, man habe noch immer keine sicheren Informationen über deren Schicksal. Stoltenberg sagte in Oslo, dass seine Regierung Algerien offiziell um militärische Zurückhaltung zum Schutz der Geiseln gebeten habe. Die algerischen Sicherheitskräfte konnten bisher offensichtlich nur einen Teil der von islamistischen Terroristen erstürmten Gasanlage im Osten des Landes unter ihre Kontrolle bringen. Algerische Hubschrauber und Bodentruppen hatten das Terrorkommando angegriffen, das sich seit Mittwoch mit zahlreichen ausländischen Geiseln auf dem Gasfeld verschanzt hielt. Dabei gab es Medienberichten zufolge viele Tote. Die Islamisten fordern ein Ende des französischen Militäreinsatzes im Nachbarland Mali.

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Zwei “Transall”-Flugzeuge der Bundeswehr sind unterwegs nach Mali, wo sie der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS logistische Unterstützung beim Truppentransport leisten sollen. Soldaten aus den ECOWAS-Ländern sollen gemeinsam mit französischen Truppen gegen islamistische Rebellen vorgehen. Der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel erklärte, der Militäreinsatz sei richtig und komme “gerade rechtzeitig”. Würden die Rebellen nicht gestoppt, bestehe die Gefahr, dass sich der islamistische Terrorismus in Westafrika weiter ausbreite, sagte Niebel der “Bild”-Zeitung. Zugleich betonte der Minister, Deutschland dürfe die Menschen in Mali jetzt nicht allein lassen und müsse entwicklungspolitisch präsent sein.

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Das griechische Parlament hat den Weg für eine Untersuchung von Vorwürfen im Zusammenhang mit Steuervergehen gegen den früheren Finanzminister Giorgos Papakonstantinou geebnet. In Athen stimmten die Abgeordneten mehrheitlich dafür, die Untersuchung zuzulassen. Papakonstantinou wird verdächtigt, veranlasst zu haben, dass die Namen dreier Verwandter von einer Liste mutmaßlicher Steuerflüchtlinge in der Schweiz gestrichen werden. Der frühere sozialistische Minister bestreitet die Vorwürfe. Griechenland hatte die Liste mit rund 2000 Namen bereits vor zwei Jahren von der französischen Regierung zugespielt bekommen. Anders als in anderen Ländern, in denen solche Karteien die Finanzbehörden auf den Plan riefen, waren in Griechenland allerdings keine Ermittlungen aufgenommen worden. Auf der Liste stehen Hunderte griechische Kunden der internationalen Großbank HSBC in der Schweiz, die unter dem Verdacht der Steuerflucht stehen.

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Nach jahrelangem Leugnen hat Ex-Radprofi Lance Armstrong systematisches Doping gestanden – unter anderem mit EPO, Eigenblut, Kortison und Wachstumshormonen. Bei einem im US-Fernsehen ausgestrahlten Gespräch mit Talkmasterin Oprah Winfrey gab der 41 Jahre alte Texaner zu, bei all seinen sieben mittlerweile aberkannten Tour-de-France-Siegen zwischen 1999 und 2005 Mittel zur Leistungssteigerung eingenommen zu haben. Ohne Doping wären seine Tour-Siege wohl nicht möglich gewesen, mutmaßte Armstrong. Allerdings wollte er nicht behaupten, dass zur damaligen Zeit alle Fahrer gedopt gewesen seien. Auch habe er keine ehemaligen Teamkollegen unter Druck gesetzt, ebenfalls leistungssteigernde Mittel einzunehmen, versicherte die einstige Radsport-Legende. Ebenso stritt Armstrong ab, mit Hilfe des Weltverbands UCI positive Dopingtests verschleiert zu haben. Teamkollegen hatten ausgesagt, Armstrong habe als Gegenzug der UCI 125.000 Dollar gespendet.

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Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat in Berlin die “Grüne Woche” – die weltgrößte Agrar- und Ernährungsmesse – eröffnet. Auf dem Ausstellungsgelände präsentieren in diesem Jahr mehr als 1600 Aussteller aus 67 Ländern ihre Produkte. Im politischen Begleitprogramm geht es um Fragen der Welternährung. Im Kampf gegen Hunger und Armut führe kein Weg an einer starken Landwirtschaft vorbei, sagte Aigner bei der Eröffnungsfeier am Donnerstagabend. Mit Regierungsvertretern aus 82 Staaten will Aigner darüber beraten, wie die Welternährung durch Investitionen gesichert werden kann. Die Welternährungsorganisation geht davon aus, dass 83 Milliarden US-Dollar in Ernährung, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung gesteckt werden müssen, um 2050 die dann rund 9,3 Milliarden Menschen zu ernähren.

Vesti na nemačkom jeziku za 17.01.2013.

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Nachrichten von Donnerstag, 17. Januar 2013
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Die Terrorgruppe, die im Osten Algeriens angeblich mehr als vierzig Ausländer als Geiseln festhält, wird nach Angaben des algerischen Innenministers von dem Islamisten Moktar Belmoktar angeführt. Es handele sich um etwa 20 bewaffnete Männer, die aus Algerien stammten, sagte Innenminister Dahou Ould Kablia. Belmoktar gilt als mutmaßlicher Al-Kaida-Chef im Sahara-Gebiet. Sicherheitskräfte hätten das Gasfeld “In Amenas”, das die Islamisten überfallen hatten, inzwischen umstellt. Die Entführer bezeichneten die Geiselnahme als Reaktion auf den französischen Militäreinsatz in Mali. Die algerische Regierung lehnt Verhandlungen mit den Geiselnehmern kategorisch ab.

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Nach der jüngsten Pannenserie beim Dreamliner von Boeing müssen die meisten bisher ausgelieferten Maschinen vom Typ 787 am Boden bleiben. Europa, Japan, Indien und Chile schlossen sich einer entsprechenden Anordnung der US-Luftfahrtbehörde FAA an. Diese hatte die Fluglinien angewiesen, die Dreamliner in den USA vorübergehend aus dem Verkehr zu ziehen. Die Airlines müssten nachweisen, dass die Lithium-Ionen-Batterien sicher seien, bevor weitere Flüge erlaubt würden. Laut Analysten ist es das erste Mal seit 1979, dass Sicherheitsbehörden weltweit so gegen einen US-Flugzeugbauer vorgehen. Boeing-Chef Jim McNerney gab sich zuversichtlich, dass der Dreamliner sicher ist. Man wolle so schnell wie möglich Antworten auf die Probleme finden.

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Die US-amerikanische Waffenlobby-Organisation NRA hat die von Präsident Barack Obama vorgeschlagenen Gesetzesinitiativen zur Waffengewalt kritisiert. Kinder seien weiterhin der Gefahr von Tragödien ausgesetzt, betonte die NRA. Waffen zu attackieren, sei keine Lösung für die Krise des Landes. Bereits im Dezember hatte die Organisation vorgeschlagen, bewaffnete Sicherheitskräfte in Schulen einzusetzen. Obama hatte als Reaktion auf den Amoklauf in Newtown mit insgesamt 27 Toten erste Verordnungen gegen Waffengewalt in Kraft gesetzt. Für weitergehende Pläne, unter anderem für ein Verkaufsverbot von Sturmgewehren, braucht er allerdings die Zustimmung des Kongresses.

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Bei Kämpfen um die Kontrolle über Goldminen in der sudanesischen Unruheregion Darfur sind nach UN-Angaben bereits mehr als 100 Menschen getötet worden. Mehrere Dörfer im Norden Darfurs seien in diesem Monat bei den Gefechten zwischen rivalisierenden Stämmen abgebrannt und geplündert worden, teilte UN-Sprecher Martin Nesirky in New York mit. Rund 70.000 Menschen seien aus ihren Häusern in der Gegend geflohen.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die nächste Hilfstranche für Griechenland freigegeben. Nach einer Überprüfung des griechischen Spar- und Reformprogramms gab der Exekutivrat des globalen Krisenhelfers grünes Licht. “Das Programm bewegt sich in die richtige Richtung, mit strikten Haushaltsanpassungen und merklicher Zunahme der Wettbewerbsfähigkeit bei den Arbeitskosten”, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde. Gemeinsam mit den Euroländern finanziert der IWF milliardenschwere Finanzhilfen, ohne die Athen wirtschaftlich kollabiert wäre. Bereits im Dezember hatten die Länder der Eurogruppe beschlossen, Athen mit gut 49 Milliarden Euro zu helfen. 34 Milliarden davon sind bereits ausgezahlt worden.

Vesti na nemačkom jeziku za 16.01.2013.

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Nachrichten von Mittwoch, 16. Januar 2013
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In Mali wollen die französischen Truppen nun mit Panzern gegen die Islamisten vorgehen. Von der Hauptstadt Bamako aus machte sich ein Panzerkonvoi auf den Weg Richtung Norden, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete. Aktivitäten französischer Bodentruppen wurden auch aus Niono gemeldet. Von dort hätten sich hunderte französische und malische Soldaten in gepanzerten Fahrzeugen auf den Weg in die rund 50 Kilometer entfernte Stadt Diabali gemacht, heißt es. – Die Bundesregierung will den Einsatz gegen die Islamisten in Mali mit Flugzeugen für den Truppentransport unterstützen. Dem Vernehmen nach wird die Entsendung von vier Transall-Transportmaschinen geprüft. Bundeskanzlerin Angela Merkel will an diesem Mittwoch in Berlin mit dem Vorsitzenden der westafrikanischen Wirtschaftsvereinigung Ecowas, Alassane Ouattara, das weitere Vorgehen in Mali besprechen.

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Bei zwei schweren Explosionen auf dem Campus einer Universität im syrischen Aleppo sind mehr als 80 Menschen getötet worden. Regierung und Aufständische machten sich gegenseitig für die Taten verantwortlich. Die genaue Ursache der Explosionen ist noch unklar. Oppositionelle führten sie auf Luftangriffe der syrischen Streitkräfte zurück. Die amtliche Nachrichtenagentur SANA beschuldigte hingegen “Terrorgruppen” der Tat. Dieser Begriff wird vom Regime in Damaskus üblicherweise für bewaffnete Gegner von Staatschef Baschar al Assad benutzt. Durch die beiden Explosionen waren zwei Fakultäten der Hochschule zerstört worden. Befürchtet wird, dass die Zahl der Todesopfer angesichts vieler Verletzter noch steigen könnte.

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Rund einen Monat nach dem Schulmassaker in Newtown hat New York als erster US-Bundesstaat sein Waffengesetz deutlich verschärft. Gouverneur Andrew Cuomo unterzeichnete die bislang strengsten Vorgaben in den Vereinigten Staaten. Zuvor hatten das von Demokraten geführte Abgeordnetenhaus sowie der Senat dem Gesetz zugestimmt. Es verbietet Sturmgewehre, beschränkt die Munitionsmenge und führt neue Regeln ein, die davor schützen sollen, dass psychisch Kranke an Waffen gelangen. – Mitte Dezember hatte ein 20-Jähriger mit einem Sturmgewehr in Newtown im Bundesstaat Connecticut 20 Grundschüler und sechs Erwachsene getötet, bevor er sich selbst umbrachte. Präsident Barack Obama kündigte daraufhin an, die Waffengesetze verschärfen zu wollen. Wie es heißt, will Obama offiziell ein Verkaufsverbot für Sturmgewehre aussprechen.

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Nach der Pannenserie beim Bau des neuen Berliner Großflughafens trifft sich an diesem Mittwoch der Aufsichtsrat zu wichtigen Personalentscheidungen. Der Ministerpräsident Brandenburgs, Matthias Platzeck, soll den Vorsitz des Gremiums vom Regierenden Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit übernehmen. Wowereit steht angesichts des Debakels beim Flughafenbau heftig in der Kritik. Der Termin für die Eröffnung des Flughafens ist bereits vier Mal verschoben worden. Erwartet wird, dass der Aufsichtsrat auch über die Ablösung von Flughafenchef Rainer Schwarz befindet.

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Neue Hiobsbotschaft für den pannengeplagten Flugzeugbauer Boeing: Im japanischen Takamatsu musste ein Dreamliner der japanischen Fluglinie All Nippon Airways (ANA) wegen Batterieproblemen notlanden. Fünf Personen wurden leicht verletzt. Die Passagiere verließen die Maschine vom Typ 787 über Notrutschen, wie ein ANA-Sprecher sagte. In örtlichen Medien wurde zudem über Qualm im Flugzeuginneren berichtet. Nach Angaben des Verkehrsministeriums kündigten ANA und Japan Airlines an, alle ihre 24 Dreamliner für Überprüfungen vorerst vom Himmel zu holen. Für Boeing setzt sich damit eine lange Pannenserie bei dem Prestigeprojekt fort.

Vesti na nemačkom jeziku za 15.01.2013.

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Nachrichten von Dienstag, 15. Januar 2013
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Bei einer Großdemonstration gegen Pakistans Regierung hat es schwere Ausschreitungen gegeben. Die Polizei setzte Tränengas gegen zehntausende Protestteilnehmer ein, die zum Parlament in der Hauptstadt Islamabad vordringen wollten. Auch Schüsse waren zu hören. Aus der Menge waren zuvor Steine gegen Sicherheitskräfte geschleudert worden, wie der britische Sender BBC berichtete. Die Demonstranten waren dem Aufruf eines muslimischen Geistlichen gefolgt. Der pakistanisch-kanadische Kleriker Tahir ul-Qadri wirft der Regierung Inkompetenz und Korruption vor und verlangt tiefgreifende Reformen vor der Parlamentswahl im Frühsommer. So fordert er die Auflösung des Parlaments in Islamabad und der Abgeordnetenhäuser in den Provinzen. Der 61-Jährige hatte zehntausende Anhänger auf einem zweitägigen Protestmarsch nach Islamabad geführt.

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Der französische Kampfeinsatz in Mali wird nach Angaben Frankreichs vom UN-Sicherheitsrat gutgeheißen. Alle Mitglieder hätten ihre Unterstützung für die französische Position ausgedrückt, sagte Frankreichs UN-Botschafter Gérard Araud nach einer Sondersitzung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen. Frankreich hatte am Freitag in den Konflikt in dem westafrikanischen Land eingegriffen und geht seitdem unter anderem mit Luftangriffen gegen militante Islamisten vor, die weite Teile des Nordens kontrollieren. 750 französische Soldaten sind daran beteiligt. Außenminister Guido Westerwelle sagte seinem französischen Kollegen Laurent Fabius deutsche Unterstützung zu. Diese könne in Form von medizinischer oder logistischer Hilfe erfolgen. Den Einsatz von Kampftruppen schloss Westerwelle aus.

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Unterstützt von Deutschland und 56 weiteren Staaten will die Schweiz den Syrienkonflikt vor den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) bringen. Das Außenministerium in Bern forderte den UN-Sicherheitsrat auf, wegen der Gräueltaten in dem Bürgerkriegsland das Gericht in Den Haag einzuschalten. Die zahlreichen Vorwürfe wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen müssten untersucht und die Verantwortlichen aller Konfliktparteien vor Gericht gebracht werden, heißt es in dem Schreiben, das dem Sicherheitsrat übergeben wurde. Russland und China, die zu den Vetomächten im Sicherheitsrat gehören, schlossen sich der Initiative nicht an. Der Konflikt in Syrien hat nach UN-Angaben bereits mehr als 60.000 Menschen das Leben gekostet, vor allem Zivilisten.

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US-Präsident Barack Obama hat vor einer neuen Wirtschaftskrise als Folge des erbitterten Haushaltsstreits in den Vereinigten Staaten gewarnt. Sollte sich der Kongress nicht im nächsten Monat auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen, drohten den USA wieder eine Rezession und Turbulenzen an den Finanzmärkten, sagte Obama. Den Kongress rief er zur Eile auf. Der formelle Schritt einer Zustimmung der Schuldenobergrenze dürfe nicht für Verhandlungen über neue Haushaltskürzungen missbraucht werden, erklärte der Präsident in Washington. Die Republikaner erwägen, mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus einer Anhebung des Schuldenlimits nur bei gleichzeitigen Kürzungen der Staatsausgaben zuzustimmen. Obamas Demokraten und die Republikaner liegen seit Monaten wegen der Staatsschulden im Streit. Zum Jahreswechsel konnten sie nur mit einem Minimalkompromiss massive Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen abwenden.

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Immer mehr US-Soldaten nehmen sich das Leben. Allein im vergangenen Jahr begingen 349 Soldaten aller Waffengattungen Selbstmord, wie eine Pentagon-Sprecherin mitteilte. Damit seien 2012 mehr Soldaten durch Selbstmord als durch Kampfhandlungen ums Leben gekommen, berichtete die Militärzeitung “Stars and Stripes”. Die steigende Selbstmordrate unter US-Soldaten bereitet den amerikanischen Streitkräften seit längerem Sorge. Zumeist sind Soldaten nach Kampfeinsätzen in Afghanistan betroffen.

Vesti na nemačkom jeziku za 14.01.2013.

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Nachrichten von Montag, 14. Januar 2013
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Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kommt auf Antrag Frankreichs an diesem Montag zu einer Sondersitzung über die Lage in Mali zusammen. Bei dem Treffen in New York sollen nach Medienangaben das militärische Engagement Frankreichs im Konflikt in dem westafrikanischen Wüstenstaat sowie mögliche weitere Schritte zur Stabilisierung der Lage erörtert werden. Die französische Luftwaffe unterstützt seit Freitag die malischen Streitkräfte in ihrem Kampf gegen Islamisten, die den Norden des Landes kontrollieren. Bei den Gefechten kamen nach Regierungsangaben mindestens elf Malier ums Leben, auch ein französischer Hubschrauberpilot wurde getötet. Das westafrikanische Land war nach einem Putsch im März vergangenen Jahres ins politische Chaos gestürzt. Die islamistische Gruppe Ansar Dine übernahm die Kontrolle über den Norden und führte dort das islamische Rechtssystem Scharia ein.

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Nach den schweren Anschlägen in der Provinzhauptstadt Quetta hat der pakistanische Ministerpräsident Raja Pervez Ashraf die Führung der betroffenen Provinz Baluchistan ausgewechselt. Der örtliche Regierungschef sei entlassen worden und der Gouverneur von Baluchistan übernehme die Regierungsgeschäfte, sagte Ashraf in einer Fernsehansprache. Der Ministerpräsident traf die Entscheidung nach tagelangen Protesten von Schiiten, die einen besseren Schutz verlangten. Bei dem Doppelanschlag in einem mehrheitlich von Schiiten bewohnten Viertel waren mindestens 86 Menschen getötet worden, mehr als 120 weitere wurden verletzt.

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Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat eine Mitverantwortung für das Desaster um den Berliner Hauptstadtflughafen eingeräumt. Was hier aufzuarbeiten sei, liege nicht in der Verantwortung eines Einzelnen, sondern sei von erheblicher Komplexität, sagte Platzeck der ARD. Wegen des Debakels um den Flughafen stellt der SPD-Politiker an diesem Montag im Potsdamer Landtag die Vertrauensfrage. Er will sich damit nach eigenen Worten die größtmögliche Legitimation verschaffen, bevor er an diesem Mittwoch wie geplant den Vorsitz im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit übernimmt. Wegen Baumängeln war der Eröffnungstermin für den Airport in Schönefeld vor kurzem ein viertes Mal verschoben worden und ist jetzt wieder völlig unklar.

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Europas größter Autohersteller Volkswagen hat im vergangenen Jahr weltweit so viele Autos verkauft wie nie zuvor. 2012 sei der Absatz auf 9,07 Millionen Fahrzeuge gestiegen, teilte VW-Konzernchef Martin Winterkorn im Vorfeld der Internationalen Automobilmesse in Detroit mit. Dies seien 11,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Plus der Gruppe mit insgesamt zwölf Marken ging insbesondere auf Zuwächse in den USA, in China und in Lateinamerika zurück. Die Autobranche trifft sich ab diesem Montag auf der North American International Auto Show.

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Der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz ist zum zweiten Mal mit dem US-Filmpreis Golden Globe ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte ihn bei einer Gala in Los Angeles als besten männlichen Nebendarsteller für seine Rolle als Kopfgeldjäger im Western “Django Unchained” von Quentin Tarantino. 2010 hatte Waltz bereits für die Rolle des sadistischen SS-Manns Hans Landa in der Nazi-Satire “Inglourious Basterds” einen der renommierten Preise bekommen. In der Sparte “Fremdsprachiger Film” gewann der österreichische Regisseur Michael Haneke mit seinem Altersdrama “Liebe” die Trophäe. Die Golden Globes gelten traditionell als Barometer für den wichtigsten Filmpreis der Welt, die Oscars. Diese werden am 24. Februar verliehen.

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Bei einer Serie von Anschlägen sind in Pakistan nach neuen Angaben der Sicherheitskräfte mindestens 115 Menschen getötet worden. Allein in der Provinzhauptstadt Quetta im Südwesten Pakistans starben bei der Explosion von drei Bomben mehr als 80 Menschen. Die meisten von ihnen wurden in den Tod gerissen, als sich ein Selbstmordattentäter in einer Billardhalle in die Luft sprengte. Die Opfer gehörten überwiegend der schiitischen Minderheit an, hieß es. Zu den Terrorangriffen bekannte sich die sunnitische Extremistengruppe Lashkar-e-Jhangvi.

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Im Ringen um eine Verschärfung der Waffengesetze in den USA stehen die Zeichen auf Konfrontation. Ein Gespräch zwischen Vize-Präsident Joe Biden und dem mächtigen Waffenlobby-Verband NRA verlief ergebnislos. Die NRA warf der Regierung vor, das in der Verfassung verbriefte Recht auf Waffenbesitz einschränken zu wollen. Dies werde man nicht hinnehmen. Biden teilte mit, er werde Präsident Barack Obama in der kommenden Woche Vorschläge für eine Verschärfung des Waffenrechts vorlegen. Obama hatte nach dem Schulmassaker von Newtown dazu entschlossene Schritte gefordert.

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Der Menschenhandel mit Kindern und Jugendlichen hat nach Einschätzungen von Kinderrechtsorganisationen weltweit deutlich zugenommen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen -UNICEF- und das Bundeskriminalamt legten in Berlin neue Daten vor. So sind heute rund 27 Prozent der entdeckten Opfer von Menschenhandel minderjährig. Zwei Drittel davon sind Mädchen, wie Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland in Berlin mitteilte. Wie viele Menschen, darunter auch Erwachsene, weltweit Opfer von Menschenhandel seien, könne wegen der hohen Dunkelziffern kaum geschätzt werden. Es handele sich jedoch um Millionen, fügte Lütkes hinzu. Die häufigsten Formen der Ausbeutung dieser Menschen seien Zwangsprostitution und Zwangsarbeit. Die Europäische Kommission schätzt den Profit aus Menschenhandel weltweit auf mehr als 25 Milliarden Euro pro Jahr.

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Bis zu 50 Prozent der weltweiten Nahrungsmittelproduktion von jährlich rund vier Milliarden Tonnen landen nach einer britischen Studie im Müll. Die Gründe für die massenhafte Lebensmittelverschwendung lägen zum einen in falschen landwirtschaftlichen Methoden und mangelhaften Lager- und Transportmöglichkeiten, bemängelte die in London ansässige Institution of Mechanical Engineers. Zum anderen akzeptierten Supermärkte nur “kosmetisch perfekte Lebensmittel” und ermunterten ihre Kunden zum übertriebenen Konsum. In Europa und den USA würden die Verbraucher schätzungsweise die Hälfte der von ihnen gekauften Lebensmittel letztlich wegwerfen. Land, Wasser und Energieressourcen würden dadurch unnötig verschwendet.

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EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia hat den Internet-Konzern Google aufgefordert, die Ergebnisse seiner Suchmaschine künftig anders zu präsentieren. Ansonsten müsse das US-Unternehmen mit einem Kartellverfahren rechnen, sagte Almunia der Zeitung “Financial Times”. Google bevorzuge bei den Suchergebnissen seine eigenen Dienste gegenüber Mitbewerbern. Die EU-Kommission hatte Ende 2010 ein Verfahren gegen Google wegen mutmaßlichen Missbrauchs seiner Marktmacht eingeleitet. Dabei geht es um das Suchen mit Google nach anderen, spezialisierten Suchdiensten, zum Beispiel für Restaurants. Google betreibt selbst solche sogenannten vertikalen Spezialsuchdienste und zeigt sie als Erstes an.

Vesti na nemačkom za 10.01.2013.

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Die zerstrittenen Palästinenser-Organisationen Fatah und Hamas haben bei einem Treffen in Kairo nach ägyptischen Angaben Fortschritte auf dem Weg zu einer Aussöhnung erzielt. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Hamas-Chef Chaled Maschaal hätten sich auf die weitere Umsetzung des Versöhnungsabkommens von 2011 verständigt, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ägyptische Vermittler. Aus der Delegation von Fatah-Chef Abbas hieß es, die Gespräche seien in guter Atmosphäre verlaufen und sollten fortgesetzt werden. – Ägypten vermittelt bereits seit längerem zwischen der im Westjordanland regierenden Fatah-Organisation von Abbas und der radikalislamischen Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert. Wesentlicher Streitpunkt ist der Staat Israel. Während die Fatah unter Bedingungen zu Friedensverhandlungen mit Israel bereit ist, schwört die Hamas weiter die Vernichtung des jüdischen Staates.

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Venezuelas Oppositionsführer Henrique Capriles hat, anders als zunächst angekündigt, die Gerichtsentscheidung gebilligt, dass der kranke Präsident Hugo Chávez Aufschub für seinen Amtseid bekommt. Das Oberste Gericht habe entschieden, jetzt sei es an Vizepräsident Nicolas Maduro zu regieren, sagte Capriles vor Journalisten in Caracas. Das Urteil sei bindend, aber die Unklarheiten über die Zukunft des Landes seien dadurch nicht zu Ende. – Der Oberste Gerichtshof hatte dem 58-jährigen Präsidenten am Mittwoch gestattet, seinen Amtseid wegen Krankheit später abzulegen und die Amtszeit der Regierung bis auf Weiteres verlängert. Chávez hatte Maduro vor seiner Abreise zu einer weiteren Krebsoperation in Kuba im Dezember einen Teil der Amtsgeschäfte übertragen.

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US-Präsident Barack Obama will Maßnahmen zur Einschränkung des Waffen-Verkaufs ergreifen, ohne dabei auf die Abstimmung über neue Gesetze im Kongress zu warten. Sein Stellvertreter Joe Biden erklärte in Washington, es gebe Dekrete, die unterzeichnet werden könnten. Die aktuelle Lage erfordere ein sofortiges Handeln der Regierung. – Biden kommt an diesem Donnerstag mit Vertretern der einflussreichen Waffen-Lobby zusammen, die sich mit aller Macht gegen eine Verschärfung des Waffenrechts in den USA stemmt. Nach dem Amoklauf mit 26 Toten in einer Schule in Newtown im Dezember hatte Obama seinen Stellvertreter mit der Bildung einer Arbeitsgruppe beauftragt. Diese will bis Ende des Monats Vorschläge für Gesetzesänderungen beim Erwerb von Waffen vorlegen.

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In den USA arbeitet Präsident Barack Obama noch an der Zusammenstellung seiner künftigen Regierungsmannschaft. Dabei muss er auf ein weiteres lang gedientes Kabinettsmitglied verzichten. Arbeitsministerin Hilda Solis erklärte, sie werde ihren Posten aufgeben. Es ist bereits der vierte Ministerposten, den der Präsident für seine zweite am 20. Januar beginnende Amtszeit neu besetzen muss. Zum neuen Finanzminister als Nachfolger von Timothy Geithner will Obama seinen Stabschef Jacob Lew machen, der als einer der engsten Berater des Präsidenten gilt. Zuvor schon hatte er den demokratischen Senator John Kerry als Ersatz für die scheidende Außenministerin Hillary Clinton und den republikanischen Ex-Senator Chuck Hagel als Nachfolger für Verteidigungsminister Leon Panetta nominiert.

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Der Internationale Währungsfonds -IWF- hat dem hochverschuldeten Euroland Portugal weitere Sparmaßnahmen empfohlen. Die Regierung in Lissabon veröffentlichte einen Bericht des IWF, der Kürzungen in diesem und im nächsten Jahr im Volumen von insgesamt vier Milliarden Euro vorschlägt. Neben der Entlassung weiterer Staatsbediensteter sollten Renten und Pensionen gesenkt werden. Weitere Sparmaßnahmen könnte es im Bildungssektor, im Gesundheitswesen und beim Arbeitslosengeld geben. Die Regierung in Lissabon hatte den IWF selbst gebeten, nach möglichen weiteren Einsparpotenzialen zu suchen. Portugal steuert 2013 auf das dritte Rezessionsjahr in Folge zu. Das Land hängt am Tropf seiner Euro-Partner, die Rettungshilfen über 78 Milliarden Euro versprochen haben. Als Gegenleistung hat die Regierung Strukturreformen und Sparmaßnahmen zugesagt.