Najbrže učenje nemačkog jezika, audio vežba – Techtelmechtel

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An Karneval, an Silvester und bei vielen öffentlichen Festen ist das Techtelmechtel allgegenwärtig. Und das liegt nicht zuletzt am Alkohol.

Das Wort Techtelmechtel klingt nicht nur lustig – wer eines hat, der hat wahrscheinlich auch Spaß dabei. Denn das Techtelmechtel ist eine nicht sehr ernste Liebschaft. Das eigenartige Wort kommt wahrscheinlich vom jiddischen tachti, was so viel wie heimlich bedeutet. Der zweite Teil des Worts – mechtel – hat selbst keine Bedeutung und ist nur ein Reim auf techtel. Ursprünglich war ein Techtelmechtel eine heimliche Liebschaft. Heute kann es alles Mögliche bezeichnen: vom unverbindlichen Flirt über die harmlose Romanze bis hin zum heimlichen Seitensprung. Aber an Karneval bekommt das Techtelmechtel sehr oft noch etwas Geheimnisvolles, denn spätestens an Aschermittwoch legen alle ihre Kostüme wieder ab und sind nüchtern nicht mehr wiederzuerkennen …

Online nemački i audio vežbe, Sprachbar – (All)tag

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Sprachbar

(All)tag

Tagein, tagaus dasselbe tun ist alltäglich. Nicht jeder Tag aber ist gleich. Manche Tage werden gestohlen, manche kaputt gemacht. Bei Tag besehen ist manches dann doch nicht so schlimm – außer an Karneval vielleicht.

Zum Alltag wird der Tag durch die Gewohnheit. Tag für Tag heißt es aufstehen, mit den Kindern noch frühstücken, zur Arbeit gehen, die Nachbarn und Kollegen treffen, freundlich dem Chef einen guten Tag wünschen, denselben Platz im Büro oder an der Maschine einnehmen und so geht der Tag weiter.

Tagaus, tagein

Dieses tagaus, tagein dasselbe tun, die Wiederkehr des Gleichen und Gewohnten, wird manchen oft zu viel oder eher zu wenig, weil zu wenig anregend, aufregend und abwechslungsreich. Ein Ausflug, Urlaub oder auch ein Hobby können da helfen, aus dem Alltag beziehungsweise dem täglichen Einerlei auszubrechen, oder auch mal richtig „einen draufzumachen“ – im Karneval zum Beispiel.

Doch das Besondere ist eine flüchtige Angelegenheit. Auch die ausgefallenste Sache wird durch häufige Wiederholung alltäglich, ob es nun feines Essen, ein Autorennen oder die Sonne des Südens ist. Selbst wer die Nacht zum Tag macht und lieber dann arbeitet oder feiert, wenn andere schlafen, wird dessen irgendwann müde.

Ganz unterschiedliche Typen

Nicht nur Nachtmenschen brauchen ein tolerantes Umfeld. Wer jeden Sinn für die Realität verloren hat und in der Welt seiner Fantasie lebt, ist ein Tagträumer und mithin schwer zu ertragen. Nicht einfacher ist der Umgang mit denen, die so in den Tag hinein leben und angesichts von Spülbergen in der Küche und dem überquellenden Mülleimer das Motto vertreten: „Morgen ist auch noch ein Tag“. Dazu braucht es einen toleranten Partner oder einen, der gerne putzt. Andererseits, wer den lieben langen Tag kaum etwas anderes macht als Fenster putzen, Staub wischen und Gläser polieren, benötigt ebenfalls einen Menschen mit viel Gleichmut an seiner Seite.

Derlei Charaktere zeigen sich natürlich erst, wenn aus der flüchtigen Bekanntschaft mehr geworden ist. Spätestens dann sollte man genauer über die Beziehung nachdenken und die Dinge bei Tag besehen. Und dann nicht ewig und drei Tage warten, bis man dem geliebten Menschen sagt, dass man offene Zahnpastatuben auf den Tod nicht ausstehen kann und die Butter nicht ins Gemüsefach gehört. Nachsicht ist aber Frauen gegenüber geboten, die gerade ihre Tage haben: Menstruationsbeschwerden führen bisweilen zu schlechter Laune und können sehr schmerzhaft sein. Wenn sich Charaktere allerdings wie Tag und Nacht unterscheiden, steht so manche Partnerschaft von Beginn an auf dem Prüfstand.

So ein Tag, so wunderschön wie heute

Tage stehlen ist zwar nicht strafbar, aber Menschen, die es tun, sind ärgerlich. Meistens handelt es sich um aufdringliche Vertreter, die einem an der Tür einen Staubsauger aufschwatzen wollen oder um den Nachbarn, dessen ausführlich erzählte Krankheitsgeschichte kein Ende finden will. „So ein Tag, so wunderschön wie heute, der sollte nie vergehen“, wird in einem alten Mainzer Karnevalslied gesungen.

Für manchen kann er nicht schnell genug zu Ende gehen. Die Zeugnisausgabe, das von Turbulenzen geschüttelte Flugzeug, die Geschwindigkeitskontrolle, wo man es grad doch so eilig hat – all diese Ereignisse dienen dazu, einem den Tag kaputt zu machen. Der geht natürlich weiter, doch am liebsten würde man ihn aus dem Kalender streichen. Das gilt übrigens auch für Tage, an denen man seine Kaffeetasse umstößt, den Bus zur Arbeit verpasst und dabei auch noch das Mobiltelefon zu Hause vergisst. Dann heißt es für viele: Das ist nicht mein Tag!

Aller Tage Abend

Wer betont, man solle den Tag nicht vor dem Abend loben, ahnt vielleicht, dass da im Laufe des Tages noch eine böse Überraschung droht. Ein Pessimist ist er deshalb noch nicht, es sei denn, er lobt aus schlechter Gewohnheit überhaupt nicht, weil immer noch etwas schief gehen kann. Es ist nicht aller Tage Abend kann man dagegen eindeutig dem Optimisten zuschreiben. Und besser ist es ja auch, immer noch auf eine gute Wende zu hoffen.

Unsere Tage sind gezählt, das wissen wir, wenn wir nicht wissen, wie viele es noch genau sind bis zu unserem Tod. Besonders wenn wir selbst oder Freunde oder Verwandte von Krankheit betroffen sind, wird uns diese Endlichkeit deutlich und mit ihr die Einsicht des carpe diem – nutze den Tag!

Das Ende aller Tage

Vom Jüngsten Tag zu sprechen hat immer etwas Bedrohliches. Unheilvolles schwingt hier mit, obwohl der Jüngste Tag doch im Grunde nur ankündigt, dass das eine vergeht und das andere kommt. So folgt auf den Jüngsten Tag – zumindest nach christlicher Überzeugung – ein neuer Morgen.

Blog nemačkog jezika, top tema – Wenn der Mensch friert (AUDIO)

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Wenn der Mensch friert

Wenn Menschen zu lange frieren, kann es für sie lebensgefährlich werden. Wie reagiert der Körper auf Kälte und was passiert eigentlich, wenn ein Mensch friert? Und wie kann man sich am besten vor Kälte schützen?‎

Egal, wo ein Mensch lebt, ob im Süden oder Norden – die durchschnittliche Körpertemperatur ist bei allen ungefähr dieselbe: 36,5 Grad. Wenn sie über 42 Grad steigt oder unter 30 Grad fällt, wird es für jeden Menschen lebensgefährlich. Denn die lebenswichtigen Organe wie Herz und Gehirn können dann nicht mehr richtig arbeiten. Bei großer Kälte kann das zur Ohnmacht und im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Damit das nicht passiert, schützt sich der Körper durch Muskelzittern und Zähneklappern. Beim Unterkiefer kann man das gut beobachten: Die starken Unterkiefermuskeln fangen bei Kälte an zu zittern. Dadurch werden die Muskeln besser durchblutet und der Körper produziert mehr Wärme.

Wenn der Mensch friert, bekommt er manchmal eine Gänsehaut. Dabei ziehen sich viele kleine Muskeln in seiner Haut zusammen und die Körperhaare richten sich auf. Diese Reaktion kommt aus der Zeit, als die Menschen noch ein Fell hatten: So entstand eine wärmende Luftschicht im Fell.

Jeder friert außerdem ein wenig anders. Oft wird behauptet, dass Körperfett den Menschen vor Kälte schützt. Dies ist aber nicht ganz richtig. Viel wichtiger ist die Muskelmasse des Körpers. Daher frieren Frauen oft etwas schneller als Männer. Für alle aber gilt bei Kälte der einfache Tipp: Wer friert, muss sich bewegen.

Glossar

lebenswichtige Organe (hier nur Plural, n.) – alle Organe, ohne die der Mensch nicht leben kann

Gehirn, -e (n.) – das Denkorgan im Kopf eines Menschen

Ohnmacht, (nur Singular, f.) – die vorübergehende Bewusstlosigkeit; das Verlieren des Bewusstseins

Muskelzittern (nur Singular, n.) – das Zittern der Muskeln bei Kälte

Zähneklappern (nur Singular, n.) – das wiederholte Aufeinanderklappen der Zähne

Unterkiefer, – (m.) – der untere Teil des Kiefers, mit dem der Mund geöffnet wird

gut durchblutet – so, dass genug Blut durch den Körper fließt

Gänsehaut (nur Singular, f.) – hier: die Tatsache, dass sich die Haare auf der Haut bei Kälte aufstellen

sich zusammen|ziehen – kleiner und enger werden

sich auf|richten – hier: sich nach oben stellen

Körperfett (nur Singular, n.) – die gesamte Menge des Fetts im Körper

Muskelmasse (nur Singular, f.) – die gesamte Menge der Muskeln im Körper

gelten – hier: sicher sein; gültig sein

Nemački jezik audio vežbe – Seksualno uznemiravanje na poslu

Nemacki jezik, seksualno uznemiravanje na poslu

Sexuelle Belästigung im Alltag

Sexismus im Alltag ist nicht ungewöhnlich. Immer wieder müssen sich Frauen gegen sexuelle Belästigungen wehren. Wo genau eine Belästigung anfängt, wird unterschiedlich aufgefasst.‎

In einem Artikel des Magazins „Stern“ vom 24. Januar 2013 beschreibt die Journalistin Laura Himmelreich die Begegnung mit einem Politiker im Jahr 2012. Dabei soll dieser anzügliche Bemerkungen gemacht, ihr die Hand geküsst und auf die Brust geschaut haben. Durch den Artikel wurde in Deutschland eine Debatte über Sexismus in Politik, Beruf und Alltag losgetreten. Deutschlands bekannteste Feministin Alice Schwarzer schrieb in ihrem Blog: „Genug runtergeschluckt. Genug gelächelt. Jetzt wird es wieder ernst.“

Beim Internetdienst Twitter gab es bereits zwei Tage nach Veröffentlichung des Artikels 25 000 Einträge von Frauen und Mädchen, die dort ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung beschrieben. Dabei wird deutlich, dass Sexismus ein alltägliches Problem ist. Eine Untersuchung des Bundesfamilienministeriums aus dem Jahr 2004 zeigt: 58 Prozent der befragten Frauen waren mindestens einmal Opfer einer sexuellen Belästigung, 42 Prozent davon am Arbeitsplatz. Deshalb ist Sexismus für das Ministerium ein Thema, das in der Öffentlichkeit mehr diskutiert werden muss.

Wo Sexismus anfängt, wird unterschiedlich beurteilt: Was für den einen nur Spaß ist, geht für den anderen schon zu weit. In einem Interview sagte die Politikerin Claudia Roth: „Es ist unfassbar, wie viele Männer es gar nicht merken, wenn sie Diskriminierungen herunterspielen oder sogar meinen, sexistisches Verhalten sei schlicht ihr gutes Recht.”
Glossar

Belästigung, -en (f.) – die Tatsache, dass jemand so behandelt wird, dass es ihn stört

Sexismus (nur Singular, m.) – die Tatsache, dass Männer und Frauen als unterschiedlich angesehen werden; Begriff, der sich vor allem auf die Unterdrückung von Frauen bezieht

etwas unterschiedlich auffassen – unterschiedliche Meinungen zu etwas haben

Begegnung, -en (f.) – das Treffen; das Aufeinandertreffen

anzügliche Bemerkung, -en (f.) – ein Kommentar, der verletzend ist

eine Debatte lostreten – eine Diskussion in Gang bringen/beginnen

Feminist, -en/Feministin, -nen – jemand, der sich stark für die Rechte von Frauen einsetzt

etwas runterschlucken – hier: zu etwas nichts sagen; etwas passieren lassen

Eintrag, Eintr äge (m.)– hier: der Kommentar im Internet

etwas beurteilen – eine Meinung zu etwas haben

zu weit gehen, etwas geht zu weit – etwas ist zu viel; etwas kann nicht mehr so weitergehen

unfassbar – unglaublich; nicht verständlich

Diskriminierung, -en (f.)– die Unterdrückung; die Tatsache, dass man jemanden wegen seines Geschlechts oder seiner Herkunft unfair behandelt

etwas herunterspielen – etwas als nicht so schlimm bezeichnen; etwas als harmlos darstellen

schlicht – einfach

etwas für sein gutes Recht halten – glauben, dass man etwas machen darf

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Unwort des Jahres 2012

Jedes Jahr wird in Deutschland das „Unwort des Jahres“ gewählt. Eine Jury aus Sprachforschern schaut kritisch auf die Sprache der Medien. Sie wählt Begriffe aus, die besonders negativ aufgefallen sind.‎

Eine Jury wählt jährlich aus öffentlich verwendeten Begriffen sogenannte Unwörter. Gemeint sind Begriffe, die gegen die Menschenwürde oder die Demokratie verstoßen. Für das Jahr 2012 wählten die Sprachforscher aus mehr als 1000 Vorschlägen den Begriff „Opfer-Abo“. Der bekannte Moderator Jörg Kachelmann hatte in Interviews gesagt, dass Frauen in der Gesellschaft ein „Opfer-Abo“ haben.

Kachelmann stand ein Jahr lang unter Verdacht, eine Frau vergewaltigt zu haben. Er wurde aber im Mai 2011 vom Gericht freigesprochen, weil es keine klaren Beweise gab. Darauf sagte Kachelmann in mehreren Interviews: Für Frauen ist es leicht, Männer auch ohne Grund wegen sexueller Gewalt zu beschuldigen. Weil sie mit ihrem „Opfer-Abo“ Erfolg haben, gibt es seiner Meinung nach viele Falschbeschuldigungen.

Die Sprachforscher bezeichneten die Wortwahl des Moderators als „grob unangemessen“. Die Begründung: Das Wort verletzt die Menschenwürde der Frauen, die Opfer von Gewalt sind. Außerdem unterstellt der Begriff Frauen, sexuelle Gewalt oft zu erfinden. Das kann man nicht akzeptieren, so die Jury.

Auf den zweiten Platz kam die Bezeichnung „Pleite-Griechen“, die in den deutschen Medien im Zusammenhang mit der Staatspleite Griechenlands verwendet wurde. Sie demütigt und beleidigt ein ganzes Volk, erklärten die Sprachforscher.

1991 hatte eine Jury aus vier Sprachwissenschaftlern und einem Journalisten zum ersten Mal Unwörter gewählt. Ziel der Aktion ist es, auf populäre Fehlgriffe im öffentlichen Sprachgebrauch aufmerksam zu machen. So sollen das Bewusstsein und die Sensibilität für den Umgang mit der Sprache gestärkt werden.

Glossar

Unwort, -wörter (n.) – eine Wortkreation der Medien, die nicht politisch korrekt ist

Jury, -s (f.) – eine Gruppe von Personen, die bei einem Wettbewerb entscheidet

gegen etwas verstoßen – eine Regel oder ein Gesetz nicht beachten

Menschenwürde (nur Singular) (f.) – das Recht eines jeden, menschlich behandelt zu werden

Abo, -s (n.) – Abkürzung für Abonnement: ein Vertrag, über den man regelmäßig etwas kauft (z. B. eine Zeitung)

Moderator, -en/Moderatorin, -innen – eine Person, die im Fernsehen oder Radio durch eine Sendung führt

unter Verdacht stehen, jemand steht unter Verdacht – man glaubt, dass jemand etwas getan hat

jemanden vergewaltigen – jemanden mit Gewalt zum Sex zwingen

jemanden frei|sprechen – sagen, dass jemand unschuldig ist

grob unangemessen – besonders unpassend

jemandem etwas unterstellen – behaupten, dass jemand etwas getan oder gesagt hat

etwas akzeptieren – etwas so annehmen, wie es ist

Pleite, -n (f.) – hier: der Bankrott; die finanzielle Situation, in der man nicht mehr zahlen kann

jemanden demütigen – jemanden erniedrigen; jemanden sehr schlecht behandeln

Fehlgriff, -e (m.) – der Fehler; die falsche Verwendung

auf etwas aufmerksam machen – dafür sorgen, dass etwas bemerkt oder beachtet wird

Sensibilität (nur Singular) (f.) – hier: Aufmerksamkeit oder Feingefühl für etwas

Audio vežbe za nemački jezik, Sprachbar – Allerlei Getier

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Sprachbar

Allerlei Getier

In der Fabel verstehen sich die doofe Ziege, die lahme Ente, der Platzhirsch, das Unschuldslamm und der Paradiesvogel. Im wahren Leben jedoch geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, bevor dieser Fall eintritt.

Mensch und Tier sind viel mehr als nur Mitbewohner auf der Erde. Daher wird es Zeit, dass wir ihnen mal danke sagen. Ohne sie ginge es uns hundeelend. Wir sind auf sie angewiesen, wenn es um Nahrung wie Milch, Fleisch und Eier geht. Und dank ihnen leben wir wie die Made im Speck. Aber wir schätzen sie mindestens genauso sehr als Haustiere und treue Begleiter. Weiß der Geier, was wir ohne sie machen würden. Aber nicht nur im Leben wären wir ohne sie aufgeschmissen, sondern vor allem auch in der Sprache. Nun also mal Butter bei die Fische!

Immer langsam mit den jungen Pferden

Schauen wir uns mal um im Tierreich. Da hätten wir die Pferde, die man in der Sprache überall findet. Stellen wir uns vor, ein Mann ist ein echtes Arbeitstier, dann ist er für den Chef das beste Pferd im Stall. Bei seiner Einstellung hat der Chef also auf das richtige Pferd gesetzt.

Als guter Mitarbeiter weiß er, wie der Hase läuft, man kann ihm nichts vom Pferd erzählen. So ein Typ zum Pferde stehlen wird sicher mal ein hohes Tier. Aber heutzutage ist ja nichts mehr sicher, denn man hat ja auch schon Pferde kotzen sehen und das bekanntlich kurz vor der Apotheke!

Was für ein Hundeleben

Um sein Ziel zu erreichen, muss unser Mann allerdings erst einmal ein Hundeleben in Kauf nehmen. Schlafen wie ein Murmeltier ist nicht mehr drin. Jetzt gilt das Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Da der Mensch in der Regel ein Gewohnheitstier ist, wird die Umstellung für eine Nachteule wie ihn ganz schön hart. Zwischenzeitlich denkt er sicher mal, dass dieser Zustand ja auf keine Kuhhaut geht. Aber irgendwann wird es sich bestimmt lohnen. Anders sieht es da beim Typ Faultier aus: Er verfolgt seine Karriere eher im Schneckentempo. Da verwundert es nicht, dass er so arm ist wie eine Kirchenmaus.

Welch ein Affentheater!

Wer von ihnen dann jedoch in der Damenwelt punkten kann, kommt auf etwas anderes an. Wenn so manch ein Mann eine Frau sieht, die er rattenscharf findet und die seinem Beuteschema entspricht, dann kommt das Tier im Manne in ihm durch.

Aber auch für den Platzhirschen gilt jetzt: Ruhe bewahren und nicht herumtigern als hätte er Hummeln im Hintern. Als Mann sollte man hier die goldene Mitte zwischen mucksmäuschenstill sein und sich aufführen wie ein Elefant im Porzellanladen finden. Denn die Frauen mögen weder scheue Rehe noch Trampeltiere.

Besser Wespentaille als Entenarsch

Falls die Schmetterlinge im Bauch aber überhand nehmen sollten und dann die Pferde mit ihm durchgehen, sollte der Mann sehr auf seine Wortwahl achten. Frauen mögen Komplimente, aber diese sollten ihnen für die Wespentaille gemacht werden und auf keinen Fall für den Entenarsch.

Falls nämlich so ein Kompliment nach hinten losgeht, können Frauen fuchsteufelswild werden und sich aufführen wie von der Tarantel gestochen. Da haben sie dann vielleicht nur noch ein: „Du Schwein!“ für den Herrn übrig. Denn selbst Damen die normalerweise keiner Fliege etwas zu Leide tun können, können dann zum Tier werden.

Die arme Sau

Das besagte Schwein ist in der deutschen Sprache wirklich eine arme Sau, denn sogar der Tierfreund missbraucht es sprachlich nur allzu gern. Es ist wirklich unter aller Sau, dass wir Schweine immer mit Dreck in Verbindung bringen. Zurück zu Männlein und Weiblein:

Falls der tolle Hecht mit der Zurückweisung der Dame nicht umgehen kann, versucht er sich abzulenken und mal so richtig die Sau rauszulassen. Nicht selten kommen bei solchen Versuchen wilde Partys heraus, auf denen echt der Bär steppt. Am nächsten Morgen sieht die Welt allerdings ganz anders aus: Er ist hundemüde, hat einen tierischen Kater und in der Wohnung stinkt es wie im Pumakäfig.

Schwein gehabt!

Wenn er dann noch sieht, dass er den reinsten Saustall hinterlassen hat, bereut er es vermutlich, am Abend zuvor abgegangen zu sein wie Schmidts Katze. Als Gastgeber muss er nun seinen inneren Schweinehund überwinden und sich aus dem Bett zwingen.

Was ihn aber erwartet ist eine echte Schweinerei und er denkt sich: „Ich glaub, mein Schwein pfeift!“ Nun steht er einsam und verlassen vor dem Chaos und kein Schwein hilft ihm. Bleibt nur zu hoffen, dass er doch noch Schwein hat und jemand ihm zur Hilfe kommt.

Nur keine Mücke aus einem Elefanten machen

Sind die Spuren der Party beseitigt und der Kater überstanden, kommt vielleicht die Enttäuschung wieder durch, keine Frau aufgerissen zu haben. Aber als stolzer Pfau sollte sich der Mann nun nicht dazu hinreißen lassen, ein Affentheater zu machen oder gar Krokodilstränen zu vergießen und herumdackeln, als sei ihm eine Laus über die Leber gelaufen.

Ein bewährtes Mittel gegen Liebeskummer ist Schokolade. Er kann sich also ein Stück Kuchen – zum Beispiel Kalten Hund – genehmigen und mit seinem Kuscheltier im Bett einen Liebesfilm gucken, aber danach muss es auch weitergehen. Man soll ja schließlich aus einer Mücke keinen Elefanten machen.

In der Höhle des Löwen

Bevor man sich auf einer Party zum Affen macht, sollte man sich lieber in die Höhle des Löwen begeben und einen Ort aufsuchen, wo nur Frauen sind. So kann der Herr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: sich ablenken und gleichzeitig andere Frauen kennenlernen.

Als Hahn im Korb steigen die Erfolgschancen und unser Mann lernt bestimmt die eine oder andere scharfe Mieze, aber auch falsche Schlange kennen. Alles andere wäre wirklich ein dicker Hund. Diesmal aber Vorsicht mit den Komplimenten!

Mit Speck fängt man Mäuse!

Ist die Partnersuche erfolgreich gewesen, hier schon mal ein paar Ideen, wie man den „Schatz“ denn noch nennen kann. Bei den Kosenamen stehen die Tiere nämlich auch ganz hoch in den Charts. Da hätten wir zum Beispiel Mausi, Häschen, Spatz oder Täubchen. Den Möglichkeiten werden keine Grenzen gesetzt und es gilt: Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Falls man sich nicht für ein Tier entscheiden kann, bleibt immer noch die Eier legende Wollmilchsau. Nach diesem sprachlichen Ausflug in die Tierwelt bleibt nur noch eins zu sagen: Klappe zu, Affe tot.