Vesti na nemačkom jeziku za 28.11.2012.

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Griechenland bekommt von seinen internationalen Geldgebern die Freigabe für Kredite von insgesamt fast 44 Milliarden Euro. Die Hilfen sollen ab Dezember in mehreren Tranchen gezahlt werden. Das geht aus einer am frühen Dienstagmorgen verbreiteten Erklärung der Eurogruppe hervor. Parlamente in den Geberstaaten, darunter auch in Deutschland, müssen die Auszahlung noch billigen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, er hoffe auf eine Abstimmung des Bundestages noch in dieser Woche. Die Unterlagen zu der vereinbarten Lösung müssten rasch vorgelegt werden, damit Zeit zur Prüfung bestehe. Das Ganze sei hinreichend kompliziert, so Schäuble.

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Im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat die Rebellengruppe M23 ein Ultimatum zum Abzug aus der Stadt Goma verstreichen lassen. Nach Angaben des Militärs in Uganda verlangen die Rebellen Zusicherungen. Vor einem Abzug in ein oder zwei Tagen müssten noch eine Reihe von Fragen geklärt werden. Zuvor hatten die Rebellen angekündigt, sie wollten Goma zu ihrem Hauptquartier machen. Ein regionaler Krisengipfel mehrerer afrikanischer Staaten hatte die Rebellen aufgefordert, bis zur Nacht zu diesem Dienstag aus der Millionenstadt abzuziehen. Unterdessen werden die Lebensbedingungen für die Menschen in Goma und Umgebung immer schwieriger. Nach Berichten der Hilfsorganisation World Vision gibt es kaum Strom und sauberes Trinkwasser. In der Umgebung von Goma seien zahlreiche neue Flüchtlingslager entstanden. Die bisherigen Lager sind überfüllt. Der Flughafen von Goma ist geschlossen, so dass keine Hilfsflüge möglich sind. Der UN-Sicherheitsrat will sich in einer Sondersitzung mit der Krise in dem zentralafrikanischen Land befassen.

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Ägyptens Präsident Mohammed Mursi ist auch nach einem Treffen mit Mitgliedern des Obersten Richterrates nicht von seiner umstrittenen Verfassungserklärung abgerückt. Das erklärte sein Sprecher, Jassir Ali. Die Richter betonten, das Treffen sei „gescheitert“. Sie wollten ihren Streik daher nicht abbrechen. Mursi habe den Richtern allerdings versprochen, er respektiere die Unabhängigkeit der Justiz. Die von ihm verkündeten Dekrete beträfen nur Fragen der „Souveränität“. Gegner des islamistischen Staatschefs kündigten für diesen Dienstag neue Proteste an. Dagegen sagten die Muslimbrüder – die hinter Mursi stehen – eine geplante Kundgebung ab. Zur Begründung hieß es, man wolle Zusammenstöße verhindern. Der Präsident hatte in heftig umstrittenen Dekreten seine Anordnungen bis zur nächsten Parlamentswahl vor Gericht unanfechtbar gemacht. Auch verlieh er der Verfassungsgebenden Versammlung – die von Islamisten dominiert wird – juristische Immunität.

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In Ramallah ist die Leiche des ehemaligen palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat exhumiert worden. Acht Jahre nach seinem Tod nahmen Experten aus der Schweiz, Frankreich und Russland nach Angaben des palästinensischen Ermittlerteams Proben von Arafats Knochen. Sie wollen klären, ob der Ex-Präsident einem Giftmord zum Opfer fiel. Ein Schweizer Labor hatte im Juli an Arafats Kleidung eine erhöhte Konzentration der radioaktiven Substanz Polonium 210 gemessen. Der Fund nährte lang gehegte Spekulationen, dass der im November 2004 in einem französischen Militärkrankenhaus gestorbene Politiker ermordet worden sein könnte. Arafat erlitt einen Schlaganfall. In den Wochen vor seinem Tod litt er jedoch an einer Krankheit, die nicht genau diagnostiziert wurde.

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Nach dem schweren Brand in einer Behindertenwerkstatt im Schwarzwald, bei dem 14 Menschen ums Leben gekommen sind, dauern die Ermittlungen an. Unter den Opfern sind Betreuer und Behinderte. Sie seien vermutlich an Rauchvergiftung gestorben, teilte die Einsatzleitung in Titisee-Neustadt mit. Der Großbrand ist die bislang folgenschwerste Katastrophe in einer Einrichtung dieser Art in Deutschland. Das Unglück löste große Anteilnahme aus. Neben Bundespräsident Joachim Gauck bekundete auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sein Beileid. — Als das Feuer ausbrach, befanden sich 120 Menschen in dem Gebäude. Die Feuerwehr konnte in einer dramatischen Aktion viele der behinderten Menschen aus der Einrichtung der Caritas retten. Die Unglücksursache ist noch unklar. Möglicherweise explodierten in einem Lagerraum Chemikalien.

Vesti na nemačkom jeziku za 27.12.2012.

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Deutsche Welle vesti koje prenosi jezička mreža Verbalisti čitane su usporeno radi lakšeg praćenja sadržaja i efikasnijeg učenja nemačkog jezika.

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Vesti na nemačkom za 27.novembar 2012.

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Griechenland bekommt von seinen internationalen Geldgebern die Freigabe für Kredite von insgesamt fast 44 Milliarden Euro. Die Hilfen sollen ab Dezember in mehreren Tranchen gezahlt werden. Das geht aus einer am frühen Dienstagmorgen verbreiteten Erklärung der Eurogruppe hervor. Parlamente in den Geberstaaten, darunter auch in Deutschland, müssen die Auszahlung noch billigen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, er hoffe auf eine Abstimmung des Bundestages noch in dieser Woche. Die Unterlagen zu der vereinbarten Lösung müssten rasch vorgelegt werden, damit Zeit zur Prüfung bestehe. Das Ganze sei hinreichend kompliziert, so Schäuble.

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Im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat die Rebellengruppe M23 ein Ultimatum zum Abzug aus der Stadt Goma verstreichen lassen. Nach Angaben des Militärs in Uganda verlangen die Rebellen Zusicherungen. Vor einem Abzug in ein oder zwei Tagen müssten noch eine Reihe von Fragen geklärt werden. Zuvor hatten die Rebellen angekündigt, sie wollten Goma zu ihrem Hauptquartier machen. Ein regionaler Krisengipfel mehrerer afrikanischer Staaten hatte die Rebellen aufgefordert, bis zur Nacht zu diesem Dienstag aus der Millionenstadt abzuziehen. Unterdessen werden die Lebensbedingungen für die Menschen in Goma und Umgebung immer schwieriger. Nach Berichten der Hilfsorganisation World Vision gibt es kaum Strom und sauberes Trinkwasser. In der Umgebung von Goma seien zahlreiche neue Flüchtlingslager entstanden. Die bisherigen Lager sind überfüllt. Der Flughafen von Goma ist geschlossen, so dass keine Hilfsflüge möglich sind. Der UN-Sicherheitsrat will sich in einer Sondersitzung mit der Krise in dem zentralafrikanischen Land befassen.

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Ägyptens Präsident Mohammed Mursi ist auch nach einem Treffen mit Mitgliedern des Obersten Richterrates nicht von seiner umstrittenen Verfassungserklärung abgerückt. Das erklärte sein Sprecher, Jassir Ali. Die Richter betonten, das Treffen sei „gescheitert“. Sie wollten ihren Streik daher nicht abbrechen. Mursi habe den Richtern allerdings versprochen, er respektiere die Unabhängigkeit der Justiz. Die von ihm verkündeten Dekrete beträfen nur Fragen der „Souveränität“. Gegner des islamistischen Staatschefs kündigten für diesen Dienstag neue Proteste an. Dagegen sagten die Muslimbrüder – die hinter Mursi stehen – eine geplante Kundgebung ab. Zur Begründung hieß es, man wolle Zusammenstöße verhindern. Der Präsident hatte in heftig umstrittenen Dekreten seine Anordnungen bis zur nächsten Parlamentswahl vor Gericht unanfechtbar gemacht. Auch verlieh er der Verfassungsgebenden Versammlung – die von Islamisten dominiert wird – juristische Immunität.

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In Ramallah ist die Leiche des ehemaligen palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat exhumiert worden. Acht Jahre nach seinem Tod nahmen Experten aus der Schweiz, Frankreich und Russland nach Angaben des palästinensischen Ermittlerteams Proben von Arafats Knochen. Sie wollen klären, ob der Ex-Präsident einem Giftmord zum Opfer fiel. Ein Schweizer Labor hatte im Juli an Arafats Kleidung eine erhöhte Konzentration der radioaktiven Substanz Polonium 210 gemessen. Der Fund nährte lang gehegte Spekulationen, dass der im November 2004 in einem französischen Militärkrankenhaus gestorbene Politiker ermordet worden sein könnte. Arafat erlitt einen Schlaganfall. In den Wochen vor seinem Tod litt er jedoch an einer Krankheit, die nicht genau diagnostiziert wurde.

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Nach dem schweren Brand in einer Behindertenwerkstatt im Schwarzwald, bei dem 14 Menschen ums Leben gekommen sind, dauern die Ermittlungen an. Unter den Opfern sind Betreuer und Behinderte. Sie seien vermutlich an Rauchvergiftung gestorben, teilte die Einsatzleitung in Titisee-Neustadt mit. Der Großbrand ist die bislang folgenschwerste Katastrophe in einer Einrichtung dieser Art in Deutschland. Das Unglück löste große Anteilnahme aus. Neben Bundespräsident Joachim Gauck bekundete auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sein Beileid. — Als das Feuer ausbrach, befanden sich 120 Menschen in dem Gebäude. Die Feuerwehr konnte in einer dramatischen Aktion viele der behinderten Menschen aus der Einrichtung der Caritas retten. Die Unglücksursache ist noch unklar. Möglicherweise explodierten in einem Lagerraum Chemikalien.

Učite nemački jezik dok slušate DW vesti; vesti za 26.11.2012.

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Jedan od najboljih načina da usavršimo znanje nemačkog je da gledamo i slušamo vesti na nemačkom jeziku. Jezička mreža Verbalisti će od danas donositi Deutsche Welle vesti čitane usporeno radi efikasnijeg učenja i lakšeg praćenja sadržaja. Pored toga, u nastavku audio priloga dajemo i pisanu verziju vesti kako biste proverili vaše razumevanje audio sadržaja i nastavili  učenje s vežbom čitanja.

Vesti za ponedeljak, 26. novembar 2012.

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Im Golfemirat Katar hat eine weitere UN-Klimakonferenz begonnen. Auf dem Verhandlungstisch der mehr als 190 Staaten liegt in den kommenden zwei Wochen vor allem ein Arbeitsplan für das geplante globale Klimaabkommen, das 2020 in Kraft treten soll. Dieses Jahr läuft das Kyoto-Protokoll von 1997 aus – das bislang einzige weltweite Abkommen, das verbindliche Vorgaben für die Emission von gefährlichen Treibhausgasen macht. Damit hier keine Lücke entsteht, wollen sich die EU und rund zehn weitere Staaten für eine zweite, acht Jahre dauernde Phase des Kyoto-Protokolls verpflichten. Angesichts der Erderwärmung sind besonders die Zusagen der einzelnen Länder über ihre CO2-Reduktion strittig. Große Klimasünder wie die USA und China unterliegen bislang keinen konkreten Minderungspflichten. Gerungen wird auch um die Finanzen: Von 2020 an sollen besonders vom Klimawandel betroffene Staaten Hilfen von bis zu 100 Milliarden Dollar erhalten. Bislang ist aber nicht klar, woher das Geld kommen soll.

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Im Streit um den Machtausbau des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi ist es in Kairo und anderen Orten des Landes zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Bei den Protesten wurde in der Stadt Damanhur im Nildelta ein 15-Jähriger getötet. Mursi und die Richter des Landes signalisierten nach der Gewalt der vergangenen Tage Kompromissbereitschaft. An diesem Montag will sich das Staatsoberhaupt mit mehreren Richtern treffen, um einen Ausweg aus der jüngsten Krise zu finden. Hintergrund ist der Erlass Mursis, wonach seine Anordnungen bis zur Annahme einer neuen Verfassung rechtlich nicht mehr angefochten werden dürfen. Kritiker sehen darin eine totale Entmachtung des Justizsystems. Mursi ließ nochmals erklären, seine umstrittenen Dekrete seien nur für eine Übergangszeit gedacht.

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Israel hat nach eigenen Angaben erfolgreich ein neues Raketenabwehrsystem getestet. Im Süden des Landes sei eine Rakete vom Himmel geschossen worden, teilte die Armee mit. Das Abwehrsystem mit der Bezeichnung „Davids Schleuder“ soll Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern abfangen und 2014 einsatzbereit sein. Damit will sich Israel vor allem vor Attacken der radikalislamischen Hisbollah schützen, die aus dem Libanon drohen. „Davids Schleuder“ wurde in Zusammenarbeit mit dem US-Rüstungskonzern Raytheon Company entwickelt. Israel verfügt bereits über zwei Abwehrsysteme gegen weiter reichende Raketen etwa aus dem Iran sowie gegen Kurzstreckengeschosse aus dem Gazastreifen.

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Vor dem Treffen der Euro-Finanzminister an diesem Montag hat das deutsche Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, Jörg Asmussen, neue Forderungen nach einem Schuldenschnitt für Griechenland zurückgewiesen. Das sei nicht Teil des nächsten Pakets, sagte er der „Bild“-Zeitung. Notwendig seien vielmehr Maßnahmen, die eine deutliche Senkung der Zinsen für die Hilfskredite und einen Schuldenrückkauf durch Griechenland umfassten. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte berichtet, die EZB und der Internationale Währungsfonds strebten einen neuen Rettungsplan für Griechenland an, der einen radikalen Schuldenschnitt im Jahr 2015 vorsehe, bei dem die öffentlichen Gläubiger auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten müssten. Die Bundesregierung ist wegen der Milliardenkosten bislang strikt dagegen.

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Bei der Wahl des Regionalparlaments in der autonomen spanischen Region Katalonien haben die Parteien, die eine Unabhängigkeit von Madrid fordern, die meisten Stimmen geholt. Die regierenden Nationalisten wurden wieder stärkste politische Kraft, verfehlten aber nach Auszählung fast aller Stimmen die angestrebte absolute Mehrheit klar. Deutliche Zugewinne konnten die linksrepublikanischen Separatisten verbuchen. Der Nationalistische Regierungschef Artur Mas hatte sich im Wahlkampf für ein Referendum über eine Abspaltung Kataloniens vom Mutterland Spanien ausgesprochen. Die von ihm angesetzten vorgezogenen Wahlen waren Teil eines Machtkampfs mit der Zentralregierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy in Madrid. Dabei geht es vor allem um Geld, das die wirtschaftlich starke autonome Region im Nordosten des Landes an den Staat abführen muss, der damit ärmere Landesteile im Süden Spaniens unterstützt.